Titelbild

Titelbild
Dieses Titelbild ist von meiner Schwägerin - vielen Dank dafür!

Sonntag, 22. Februar 2026

Die kleine Feldmaus weckt das kleine rosa Schweinchen

---------------

Hinweis:

Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von zwei großen Fans, die diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben haben:

Michèl und Ina Pohle

---------------


Die kleine Feldmaus weckt das kleine rosa Schweinchen


Es war ein herrlicher lauer Sommertag, die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken, spielten Fußball und rannten um die Wette.


Heute war das kleine rosa Schweinchen beim Fangen noch langsamer als sonst. Und müde noch dazu. Es hatte sich seinen kleinen rosa Klappstuhl mitgebracht und wollte sich lieber am Weiher ausruhen. Doch das wollte nicht so recht klappen. "Fang mich" sagte der Frosch, doch das Schweinchen blieb sitzen und schlief fast ein. Der Igel kitzelte es mit einem Grashalm und es machte ein mürrisches Gesicht. Dann schlief es wieder ein.


"Warum bist du heute so müde?" fragte die kleine Feldmaus und zog es am Ohr. "Mein australischer Brieffreund hatte doch Geburtstag. Damit ich ihm auch am Telefon gratulieren konnte, bin ich extra zeitig aufgestanden. Danach war ich so aufgeregt, weil mein Brief noch nicht in Australien angekommen ist - dabei hatte ich doch so etwas schönes gemalt. Und dann konnte ich nicht mehr einschlafen" sagte das Schweinchen. "Und jetzt spielt mal ein bisschen alleine, ich will noch etwas ausgrunzen".


"Nagut" sagte die kleine Feldmaus. "Och nee - Mit dir macht spielen so viel mehr Spass" sagte der kleine Igel. "Vor allem wenn du dich so schön freust wenn du gewinnst". Und der Frosch fügte hinzu: "Und wenn du dich so schön ärgerst wenn du verlierst". Das Schweinchen schaute verknietscht. Da hatte es eine Idee. "Nagut. Wir spielen verstecken".


"Au ja" freute sich die kleine Maus, denn sie hatte auf dem Weg zum Weiher ein neues Versteck gefunden, wo sie garantiert niemand finden würde. "Und wer zählt?" fragte der Frosch, der sich auch wieder ein tolles Versteck überlegt hatte. "Nicht schon wieder ich" sagte der Igel. "Nagut" sagte das kleine rosa Schweinchen und grinste innerlich. "Ich kann dieses mal zählen". Bei der letzten Runde Verstecken war es schon im Boot eingeschlafen und wurde unsanft durch nasspritzen vom Frosch geweckt. Und noch so ein super Versteck hatte es heute nicht parat.


"Also los. Ich zähle bis - 50". "1, 2, 3" Die kleine Feldmaus, der Frosch und der Igel rannten jeder in eine Richtung los. Das kleine rosa  Schweinchen setzte sich in den kleinen rosa Klappstuhl und zählte weiter "4,5,6". Schnell noch einmal am Maiskolben knabbern... "7,8,9" dann fielen ihm die Augen zu und es schlummerte friedlich ein.









Freitag, 19. Juni 2020

Die kleine Feldmaus macht Zirkus



---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Katja Kremer.
Ihre Geschichte wird im Rahmen eines Mitmachzirkus im Familienferiendorf Hübingen auf Flyern verteilt werden - gefördert vom Bundesfamilienministerium!
Vielen Dank, Katja, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Katjas Geschichte!
---------------



Die kleine Feldmaus macht Zirkus

Es war ein herrlicher, lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde, das kleine rosa Schweinchen, der kleine Frosch und der kleine Igel, spielten den ganzen Tag im Wäldchen am Buchenberg. Sie spielten Fangen, Verstecken und rannten um die Wette.

Plötzlich rief die kleine Feldmaus: „Hej, schaut mal da, da steht ja ein Zirkuszelt auf der Wiese!“ „Seit wann gibt es das denn, das habe ich ja noch nie gesehen?“, sagte das kleine rosa Schweinchen ganz begeistert. Und der Frosch meinte: „Oh, mir gefallen die Sterne auf dem Zirkuszelt, das sieht voll schön aus“. Der kleine Igel flüsterte: „Und wie hoch das Zelt ist.“

Das kleine rosa Schweinchen spitzte die Ohren und sagte: „Pssst, seid mal alle ruhig, ich höre da was. Aus dem Zelt kommt Musik.“ Ganz neugierig flitzten die Freunde zum Rand des Zeltes, hoben vorsichtig die Plane etwas an und lugten darunter hindurch. Oh, war das spannend! In der Manege wurde gerade allerhand geprobt: Sie sahen Tücher und Bälle durch die Luft fliegen, hier wurde balanciert, dort wurde Akrobatik gemacht, drüben getanzt, manche übten auf einem Einrad zu fahren, andere hatten einen Teller auf einem Stab, der sich drehte. Es war ein Spaß, diesem bunten Treiben der Menschen zuzusehen. Die Freunde sahen auf einem Schild, dass der Zirkus BaSalto hieß und ein Mitmachzirkus war. Ui, wie herrlich. Ein Zirkus zum Mitmachen.

Der kleine Frosch meinte: „Ich würde auch gerne jonglieren können, das wäre toll.“ Das kleine rosa Schweinchen träumte davon einen Teller auf einem Stöckchen zu balancieren. Der kleine Igel fand alles so spannend, aber auch so schwierig, dass er sich gar nicht entscheiden konnte. Die kleine Feldmaus hingegen, die wusste ganz genau was sie wollte: Sie würde am liebsten über ein Seil tanzen, mit einem kleinen Schirmchen. Das wär fein. „Oh ja, am besten fangen wir gleich morgen damit an“, rief die kleine Feldmaus begeistert.

Der Tag ging zur Neige, die Freunde verabredeten sich für den nächsten Nachmittag. Wie immer sollte der Treffpunkt im Wäldchen am Buchenberg sein, nur dieses Mal würden sie Zirkus machen. Alle gingen nervös und voller Vorfreude nach Hause. Keiner der Freunde schlief gut in dieser Nacht. Sie waren viel zu aufgeregt, morgen würden sie alle etwas ganz Neues erleben.

Am nächsten Tag trafen sie sich am vereinbarten Treffpunkt. Die kleine Feldmaus war als Erste da und sie hatte bereits ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt. Das sollte ihr Übungsseil werden. Fachmännisch prüfte sie die Knoten des Seiles und schien ganz zufrieden mit ihrem Werk. Der Frosch kam auch dazu. Er hatte drei gleich große, toll geformte Kiefernzapfen gefunden, mit denen wollte er jonglieren lernen. Das rosa Schweinchen hatte sich ein kleines Stöckchen zurecht geschnitzt und der Oma einen alten Teller aus der Vorratskammer stibitzt. Damit wollte das kleine rosa Schweinchen die Kunst des Tellerspiels erlernen. Der Igel war auch schon da, aber er war sehr traurig, denn er wusste noch immer nicht, was er lernen wollte?

Alle anderen legten begeistert los. Die kleine Feldmaus machte sich warm, hüpfte auf und ab und dehnte sich. Dann wollte sie auf ihr Seil, aber sie kam einfach nicht hinauf, es hing zu hoch. Schon war der Igel zur Stelle, sie machten Räuberleiter und flugs stand die kleine Feldmaus, ganz wackelig zwar, aber oben auf dem Seil und hielt sich am Baum fest. „Du brauchst erst einmal jemanden, der dein Pfötchen hält. Du musst dich ja langsam an das wackelige Seil gewöhnen“, meinte der Igel fachmännisch. Und so blieb er treu an der Seite der kleinen Feldmaus. Gemeinsam und ganz vorsichtig wanderten sie langsam am Seil hin und her.

Das kleine rosa Schweinchen legte den Teller auf den Stab und drehte eifrig den Stab, aber der Teller flog immer wieder auf den Waldboden. So sehr sich das Schweinchen auch bemühte, es wollte nicht gelingen. „Du musst das Handgelenk ganz locker kreisen lassen, nicht so verkrampft,“ rief der Igel aus der Ferne dem Schweinchen zu und ergänzte noch: „Du schaffst das, das dauert halt seine Zeit.“Der kleine Frosch warf die drei Zapfen hoch in die Luft, aber er schaffte es nicht auch nur einen davon wieder aufzufangen. Verflixt, wie machen die das denn nur, dachte er bei sich? „Du musst erst mit einem, dann mit zwei Zapfen üben und dann später erst mit dreien und du darfst nicht so hoch werfen, dann wird es bald besser gehen“, riet der Igel wieder. Alle übten und übten und kamen dennoch nicht recht weiter. Puh, eine Pause war dringend nötig. Die kleine Feldmaus saß mit ihren Freunden frustriert zusammen. „Menno, ich hätte nicht gedacht, dass jonglieren so schwierig ist“, nörgelte der kleine Frosch. „Ja, man muss sehr viel üben und viel Geduld haben“ riet der Igel.

Irgendwann fragte die kleine Feldmaus: „Hey Igel, woher weißt du das eigentlich alles?“ „Ach so, ich ähm, also meine Oma und mein Opa waren beim Zirkus, sie können viele dieser Dinge und haben mir oft Zirkussachen gezeigt und davon erzählt“, berichtete der kleine Igel. „Echt? Wow, das ist ja super“ meinte das kleine rosa Schweinchen, „dann kannst du uns ja helfen!“ „Nee, Moment mal, Igel. Was willst DU denn eigentlich im Zirkus machen?“ fragte der kleine Frosch. Da wurde der Igel wieder ganz traurig. „Ich kann mich nicht entscheiden und ich weiß auch nicht was ich kann. Wie soll ich mich da entscheiden?“, murmelte der Igel verzweifelt. Daraufhin hat die kleine Feldmaus eine Idee: „Probier doch mal nacheinander alles aus, was wir so machen. Vielleicht gefällt dir etwas davon?“

Zuerst übte der Igel also Jonglage, aber da merkte er schnell, dass er kein rechtes Interesse empfand. Auch das Tellerspiel war nichts für ihn. Das Seil von der kleinen Maus war ganz nett, aber sein Igelbauch war einfach zu dick, immer wieder kugelte er vom Seil hinunter, trotz Hilfestellung. Das war alles doof. Aber das vom Seil kullern und das Rumkugeln, das hatte ihm gefallen. Das war lustig und er wollte etwas Lustiges. Jawohl! Der kleine Igel hatte plötzlich eine Idee. Er schaute, was er alles machen konnte, wenn er seinen Körper zusammenkugelte und siehe da, er machte die tollsten Kunststücke. Kugelte sich über Stock und Stein, sprang aus seiner Kugel hervor, schlug Räder, machte Hechtrollen, Handstände. Ja, das war es.

Das war genau das Richtige.

Der Igel hatte sich für Bodenakrobatik entschieden. Aber irgendetwas fehlte ihm noch, es durfte nicht so ernst sein. Der Igel machte immer schon gerne Quatsch. Also pflückte er eine knallrote Süßkirsche, steckte sie sich auf seine Stubsnase und los ging´s. Als Igelclown fielen ihm sooo schöne Sachen ein. Er hüpfte und stolperte umher, fiel immer wieder hin, kugelte sich, jauchzte, machte Grimassen… er war so vertieft, dass er gar nicht merkte, dass alle seine Freunde ihm begeistert zugeschaut hatten und sich ebenso vor Lachen kugelten. Am Ende wälzten sich alle gemeinsam auf dem Waldboden und lachten was das Zeug hält. Was für ein toller Nachmittag. Die kleine Feldmaus rief: „Kommt, lass uns alle zum Abschluss eine tierische Pyramide bauen“. „Au ja“, riefen die Freunde begeistert. Ganz unten stellte sich das kleine rosa Schweinchen in Position, dann kletterte der Igel auf das Schweinchen, die Maus hangelte sich auf den Igel, der sich netterweise einen kleinen, dicken Umhang angezogen hatte, um die kleine Feldmaus vor den Stacheln zu schützen. Und ganz zum Schluss hüpfte der kleine Frosch auf die Schultern der kleinen Feldmaus. Alle riefen gleichzeitig: „TATTAAAAAA und BRAVO.“

Ab diesem Zeitpunkt übten sie an jedem freien Tag ihre Zirkuskünste. Sie durften auch im großen Zirkuszelt des Zirkus BaSalto mitmachen und lernten dort verschiedenste Techniken. Der kleine Frosch brauchte ein wenig Zeit und Geduld, doch irgendwann konnte er ganz hervorragend jonglieren. Das kleine rosa Schweinchen spielte schon bald mit zwei Tellerspielen gleichzeitig und machte die feinsten Kunststücke. Der kleine Igel blieb mit Begeisterung bei seiner selbst entwickelten Clownakrobatik, keiner konnte sich so toll kugeln wie er. Ja, und die kleine Feldmaus überwand nach einiger Zeit ihre Angst, sie bastelte sich ein Schirmchen und balancierte ganz alleine lächelnd über das Seil. Sie konnte sogar kleine Hüpfer auf dem Seil machen und sie lernte auf einer großen Kugel zu balancieren und sah dabei sehr graziös aus.

Schon bald durften die Freunde sogar bei einer Zirkusaufführung mitmachen. Sie bekamen richtig viel Applaus. Toll, dass es den Zirkus gibt, sagten sie jeden Abend, wenn sie nach dem Zirkus nach Hause gingen.

Freitag, 31. Januar 2020

Die kleine Feldmaus ist dem Einbrecher auf der Spur


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein herrlicher lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Hier spielten sie Fangen, Verstecken und rannten um die Wette.

Nach einer Weile des Spielens war es genug für heute. Die Feldmaus hatte zudem das Schweinchen zu sich nach Hause eingeladen. Sie mussten noch zusammen was für die Schule machen. Also verabschiedeten sich die Feldmaus und das Schweinchen vom Igel und dem Frosch und gingen gemeinsam zum Feldmaus herüber.

Die Feldmaus steckte ihren Schlüssel in das Türschloss, drehte ihn einmal im Kreis und betrat anschließend die Wohnung.
"Mein Papa arbeitet bis zum Abend. Meine Mama ist Einkaufen für das Mittagessen. Sie kommt aber in ein paar Minuten zurück." erklärte sie. "Wir können bis dahin in mein Zimmer gehen und etwas spielen bevor wir mit unseren Hausaufgaben für die Schule anfangen."
Also gingen sie schnurstracks die Treppen empor und schon beim Öffnen fiel der kleinen Feldmaus sofort auf, das Etwas nicht stimmte.

"Was ist denn hier passiert?" rief sie sichtlich schockiert.
Die kleinen Legokisten waren umgeworfen, die Bausteine über den ganzen Boden verteilt. In den Regalen stand nichts mehr an seinem Platz. Poster leicht eingerissen, sogar ein paar Bilder waren von der Wand gefallen.
"Hast du gestern Abend eine Party gefeiert und mich nicht dazu eingeladen?", witzelte das Schweinchen.
Der Feldmaus war gar nicht zum Lachen zu Mute.
"Hier ist jemand eingebrochen."

Sofort sah sie sich um. Sie versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, ob etwas fehlte. Auf dem Schreibtisch sollte eigentlich ein besonders wichtiges Kästchen liegen.
"Es ist weg." rief die Feldmaus entsetzt.
"Was ist weg?" wollte das Schweinchen wissen.
"Meine Fußballsammelkarten. Ich hatte sie in einem kleinen Kasten. Das waren die ganz seltenen Glanz- und Glitzerkarten. Vor allem die von Hennig Sprintschuh, dem Star unseres FC Feldhausen. Weißt du eigentlich, wie teuer die sind?"
Ja, das wusste das Schweinchen sogar sehr gut, denn er hatte noch keine einzige davon und war immer wieder neidisch auf seine Freunde.

"Der Einbrecher muss durch das Fenster gekommen sein. Es ist angekippt." sagte die Feldmaus nun in bester Detektivarbeit.
Das Schweinchen hingegen bekam einen genervten Gesichtsausdruck.
"Und wie soll der Einbrecher da durch gekommen sein? Das ist doch viel zu schmal. Außerdem sind wir doch hier in der zweiten Etage."

Die Feldmaus antwortete prompt: "Ist doch klar. Der Einbrecher ist am Baum hinauf geklettert, hat die Hand durch den Schlitz gesteckt und das Fenster somit komplett geöffnet. Hinter sich hat er es wieder geschlossen, damit man von der Straße aus nichts Verdächtiges entdecken kann. Nachdem er dann mein ganzes Zimmer durchwühlt und die Karten gefunden hat, ist er durch die Wohnungstür abgehauen."
Das leuchtete ein. Das Schweinchen sah sich mit seinem Vater regelmäßig Krimifilme im Fernsehen an und wusste dadurch ganz genau, wie gerissen und clever Einbrecher manchmal waren.

"Ach, Mensch. Was soll ich denn jetzt nur machen? Ich war so stolz, dass mir nur noch eine Glanzkarte gefehlt hat. Und nun sind sie alle weg." sagte die Feldmaus nun weiter.
Dabei kullerte ihr bereits eine erste Träne die Wange herunter, bis sie unter dem Schreibtisch ein Geräusch hörte und abrupt inne hielt, um ja kein Mucks von sich zu geben.
"Was war das?" fragte das Schweinchen in die eingesetzte Stille hinein.

Schon dachte beide daran, dass der Einbrecher noch im Zimmer sein könnte, aber dafür war einfach nicht genug Platz unter dem Tisch. Vorsichtig bückte sie sich und sahen in allen Ecken nach. Zur Verblüffung der Feldmaus wurde das Schweinchen sogar fündig und meinte: "Ach du meine Güte. Das ist aber eine Überraschung."

Die Feldmaus war natürlich sofort neugierig geworden und begann zu drängeln.
"Wie? Was? Was ist denn da? Lass doch mal sehen."
"Nun warte doch mal ab. Ich zeig es dir ja gleich." beruhigte das Schweinchen.
Das Schweinchen zog sein T-Shirt aus, legte es sich über die Hand und griff dann vorsichtig nach Etwas, das ganz hinten an der Wand saß.

"Hier. Schau dir das mal an." verkündete es und hielt der Feldmaus ein kleines, ängstliches Eichhörnchen unter die Nase.
"Da haben wir ja deinen furchteinflößenden, einfallsreichen und begabten Kletter-Einbrecher.“ Grinste das Schweinchen dabei, „Das kleine braune Tierchen muss wohl das Chaos hier in deinem Zimmer angerichtet haben."

Die beiden Freunde lachten erleichtert auf und setzten das Eichhörnchen durch das Fenster auf einem der Äste des Baumes ab. Ganz schnell flitzte es darauf fort und versteckte sich in einer kleinen Baumhöhle.
"Und hier sind auch deine Karten."
Das Schweinchen holte sie unter dem Schreibtisch hervor und reichte sie der Feldmaus.

"Ab jetzt bleibt das Fenster zu, wenn ich nicht zu Hause bin.", beschloss die Feldmaus und legte ihren wertvollen Schatz auf ein Regal.
„Aufräumen sollten wir jetzt aber trotzdem“ gab die Feldmaus noch hinzu, „denn die Geschichte mit dem Eichhörnchen als Verbrecher glaubt uns meine Mami sicher nie im Leben.

Dienstag, 28. Januar 2020

Die kleine Feldmaus brauch ein Seil


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein herrlicher, lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken, Fußball und rannten um die Wette.

Die vier Freunde verlegten das Spielen zur Feldmaus in den Garten, da das Schweinchen dringend auf die Toilette musste und das Bedürfnis endlich pinkeln zu können bereits mit den Worten: „Feldmaus, Platz, Vorbei, ICH, HOSE VOLL GLEICH, SCHNELL!!!“ Nachdruck verlieh.

Im Garten verkleideten sich die Freunde. Die Feldmaus und das Schweinchen mit jeweils einer großen Feder im Haar, während der Frosch und der Igel einen schicken Hut auf dem Kopf hatte. Sie spielten Cowboy und Indianer.

Sie jagten sich gegenseitig über die Wiese, durch die Büsche und unter den Bäumen her, bis die Feldmaus und das Schweinchen hinter dem Gartenhäuschen auf ihre Cowboys, den Igel und dem Frosch warteten. Als diese sich langsam um die Ecke schlichen, erschrak das Schweinchen vor Panik und hätte sich jetzt sicherlich in die Hosen gemacht, wenn er nicht vorher auf der Toilette gewesen wäre.

Die Feldmaus stürzte sich hingegen mit lautem Gebrüll auf die beiden und nahm sie gefangen.
"So, jetzt werdet ihr Bleichgesichter an den Marterpfahl gebunden." rief sie triumphierend und schleppte den Frosch und den Igel hinter sich her.
Die beiden Cowboys hatten sich bereits geschlagen gegeben und ließen sich anführen. Als die beiden Freunde unter dem großen Apfelbaum standen, grübelten die Feldmaus und das Schweinchen, wie sie ihre Gefangenen fesseln konnten.

"Wir brauchen unbedingt ein Seil, damit er uns nicht wieder entwischt." sagte die Feldmaus.
Das Schweinchen machte sich sofort auf die Suche, während die Feldmaus die beiden Cowboys bewachte.
"Dass ihr mir ja nicht fort lauft, habt ihr verstanden?" ermahnte die Feldmaus ihre Gefangenen.

Der Frosch und der Igel nickten weinerlich und bettelten anschließend um Gnade. „Bitte, großer Indianerhäuptling. Tut uns nichts. Wir geben euch alles was wir haben!“ spielte der Frosch mit.
Auch der Igel sagte: "Bitte lasst mich laufen. Ich habe niemandem etwas getan. Ich bin bestimmt nicht der, den ihr sucht."

Doch darauf wollte sich die Feldmaus als großes Indianeroberhaupt gar nicht einlassen.
"Nix da, ihr bleibt schön bei uns. Alle Bleichgesichter müssen eingefangen werden. Da machen wir keine Ausnahmen."

In diesem Moment kam das Schweinchen strahlend aus dem Haus. In seinen Händen hielt es eine große Schüssel, in dem sich ein dünnes Band befand.
"Ich hab was gefunden. Jetzt können wir unseren Gefangenen an den Marterpfahl binden." sagte das Schweinchen triumphierend.

Die Feldmaus holte das Band aus der Schüssel und wunderten sich darüber, wie klebrig es war, als die Mama der Feldmaus eilig in den Garten gestürmt kam. "Hat jemand die Nudeln für das Mittagessen gesehen?", rief sie schon von der Terrassentür aus. "Vor zwei Minuten haben sie noch auf dem Küchentisch gestanden."

Der Frosch und der Igel begannen zu lachen. „Schweinchen!“, setzte die Feldmaus an, „hast du das Band etwa in der Küche gefunden?"
Das Schweinchen bekam einen hochroten Kopf und sah verschämt auf den Boden.
"Hm, also wenn du mich so fragst... Ich glaub ich bring die Nudeln mal wieder ins Haus."

„Ach und Mama, nächstes Mal kochst du einfach Reis! Das verwechselt unser Schweinchen sicher nicht als Seil.“

Samstag, 25. Januar 2020

Die kleine Feldmaus ist genervt


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein herrlicher lauer Sommertag, die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken, spielten Fußball und rannten um die Wette.

Während die 4 Freunde eine kleine Spielpause einlegten, dachten die kleine Feldmaus über den morgigen Schulausflug nach. Morgen ging es nämlich mit ihrer Klasse ins Naturkundemuseum.
„Glaubt ihr, das wird lustig?“ fragt die Feldmaus.
„Ich denke schon. Mein Papa hat nämlich erzählt, dass es dort auch Dinosaurier gibt!“ gab der Frosch zur Antwort.

„So ein Quatsch! Die sind doch schon längst ausgestorben. Wo sollen die denn da alle herumrennen. So groß ist das Museum ja jetzt auch wieder nicht. So ein Dinosaurier ist ja jetzt keine kleine Micky Maus.“ entgegnete das Schweinchen.
„So hat der Frosch das sicher nicht gemeint!“ sagte nun die Feldmaus. „Aber, wenn es dort eine Ausstellung von Dinosauriern gibt, dann wird es sicher spannend.“

Die Freunde diskutierten anschließend noch über die Sitzplatzwahl im Bus, die Farbe der T-Shirts, die sie morgen anziehen wollten und den Belag ihrer Pausenbrote, aber das war der Feldmaus dann wirklich zu nervig und daher verabschiedete sie sich und eilte nach Hause.

Zu Hause wartete bereits die Mama der Feldmaus, die auch sogleich fragte, was sie denn morgen anziehen wolle.
„Ach Mama! Jetzt fang du nicht auch noch an.“
„Entschuldige meine kleine Prinzessin. Ich dachte ja nur, du würdest vielleicht auch gerne dein Dino-Shirt anziehen.“ entgegnete die Mutter der Feldmaus.

„Ein neues?“ fragte die Feldmaus.
„Von NEU habe ich nichts gesagt, neu gewaschen – Ja!“ versicherte die Mutter der Feldmaus. „Aber falls du dich nicht entscheiden kannst, was du morgen anziehen möchtest, dann sag mir doch bitte, was ich auf deine Brote schmieren soll?“

„Ach Mama, jetzt bist du schon wie meine Freunde! Ich geh jetzt schlafen. Sag Papi bitte, dass ich ihn ganz doll lieb habe.“
„Sag es ihm doch selber!“ sagte die Mutter und trat einen Schritt beiseite und ließ den Papa ins Kinderzimmer der Feldmaus stürmen.

„Papi!“ schrie die Feldmaus vor Freunde und fiel ihrem Papa um den Hals und löcherte ihn mit Fragen über Fragen. Die Mama drehte sich lächelnd um und warnte den Papa noch einmal, nur nicht die falschen Fragen zu stellen, die Feldmaus sei heute nämlich etwas zickig und dünn auf der Haut.
Doch der Papa wurde im Ungewissen gelassen, was denn die falschen Fragen seien und so fragte der Papa etwas verunsichert doch leider genau das Falsche.

„Freust du dich schon morgen auf deinem Schulausflug? Ich fand die Ausflüge immer super und hab mich mit meinen Freunden immer vorher abgesprochen, was wir anziehen, wo wir im Bus sitzen werden und auch was wir für Brote haben wollten.“
Gerade noch rechtzeitig erkannte der Papa den Blick der Feldmaus und fügte noch schnell grinsend hinzu, dass es total bescheuert von ihm früher gewesen sei, aber wir Jungs nun mal so sind.

„Und ich dachte schon, du fragst das wirklich!“ sagte die Feldmaus.
Der Papa las seiner Feldmaus noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor und drückte ihr einen dicken Kuss auf die Stirn. Mit einem „Träum schön meine kleine Prinzessin“ verließ der Papa das Zimmer. Beim Herausgehen legte er noch ein kleines Geschenk auf die Couch.

Kurze Zeit später hörten Mama & Papa ein leises Rascheln aus dem Zimmer der Feldmaus und sie wussten sofort was vor sich ging. Gemeinsam gab es die Ansage an die Feldmaus umgehend ins Bett zu gehen und das kleine Geschenk bis morgen liegen zu lassen.

„Ach Mama… Ach Papa… Das ist unfair!“ beschwerte sich die Feldmaus mit lautstarken Protesten und wusste jedoch, dass jeglicher Widerstand hier zwecklos war und so schleppte sie sich genervt wieder ins Bettchen und zwang sich mühselig ins Land der Träume. „Dann muß meine Überraschung wohl bis morgen warten!“ dachte sich die Feldmaus und schloss die Augen.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Die kleine Feldmaus verdreht die Welt


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------



Es war ein herrlicher lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken, spielten Fußball und rannten um die Wette.

Die 4 Freunde saßen am Teich im Kreis und bestaunten schon eine ganze Weile das Geschenk, das die Feldmaus von Onkel Fips bei ihrem letzten Abenteuer bekommen hatte. Es war ein Globus, also eine leuchtende Kugel, die genau so aussah, wie die Erde, nur eben viel viel kleiner.
Auf dem Globus konnte man alle Länder der Erde erkunden. Es waren sogar einzelne Städte und Flüsse zu finden. Das alles wurde umspült vom Wasser, den großen Ozeanen und Meeren dieser Welt.

"Es ist unglaublich, wie groß die Erde ist und wir so wahnsinnig klein." sagte die Feldmaus.
Der Igel, der Frosch und das Schweinchen staunten auch und starrten wie gebannt auf den Globus.
"Und hättet ihr gedacht, dass die Erde eine Kugel ist? Ich dachte immer sie ist flach, wie in unserem Länderbuch. So wie eine Buchseite. Und jetzt sitze ich vor diesem Leuchtball und alles ist anders." sagte das Schweinchen.

Die Feldmaus drehte den Globus immer wieder im Kreis und besah sich alles ganz genau. Irgendwann hielt sie an und tippte mit dem Finger auf eines der größten Länder Welt, das zugleich ein Kontinent war.
"Hey, schaut mal hier. Das Land hier unten heißt Australien.“ las die Feldmaus laut vor. Die Freunde kamen näher und betrachteten ebenfalls diese riesige Insel auf der unteren Seite der Erde.

„Lebt da überhaupt jemand?“ fragte der Frosch.
„Kann ja eigentlich gar nicht sein. Da ist ja alles falsch herum. Alles steht auf dem Kopf. Wenn da mal Menschen waren, sind sie bestimmt alle runter gefallen.“ antwortete das Schweinchen und war sichtlich stolz auf seine Antwort.

Auch der Igel stimmt ein: „Da hast du Recht mein schlaues Schweinchen. Ich kann ja schließlich auch nicht mit den Füßen an der Zimmerdecke rumlaufen."
"Na klar. Die sind alle schon lange abgestürzt und fliegen jetzt hilflos im Weltraum rum." wusste der Frosch Bescheid und grinste in die Runde.

"Nee, das ist ganz anders." mischte sich nun wieder das Schweinchen ein. "Die haben da unten Magnetschuhe an. Damit kann man auch da unten rumlaufen, ohne dass man den Boden unter den Füßen verliert."
"Nee, das ist eine Lüge." wehrte sich der Frosch. "Die Erde ist gar nicht magnetisch. Mir ist schon mal ein Magnet hingefallen. Den konnte ich ganz einfach aufheben."

Und dann hatte die Feldmaus eine ganz andere Idee. "Ich bin mir ganz sicher, dass die Menschen in Australien Füße wie Fliegen haben. Damit können sie dann ganz einfach in ihrem Land herum laufen, ohne dass ihnen was passiert. Die Fliegen hier laufen doch auch immer die Decke hoch und runter wie es ihnen passt".

"Wie kommst du denn auf den Quatsch?" wollte der Igel wissen. "Das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe."
"Dann schau einfach hin."
Die 4 Freunde hatten in ihrem Streit den Globus völlig vergessen, sahen sich aber nun wieder Australien an. Über den Kontinent spazierte gerade eine Fliege, die keine Probleme hatte, sich zu halten.
"Wow. Das ist ja irre. Solche Füße möchte ich auch mal haben." war der Igel nun erstaunt.

Und damit waren sie endlich hinter das Geheimnis der Menschen auf der anderen Seite der Erde gekommen. Die Freunde wollten den Globus bereits beiseitelegen, als die Feldmaus die Kugel drehte und Australien, das Land der „Menschenfliegen“ nun nicht mehr unten, sondern oben war. Die 4 Freunde schauten sich erschrocken an. Das Schweinchen sprang sogar auf, rannte zum großen Eichenbaum am Teichufer und hielt sich daran fest.

"Schweinchen! Was machst du denn da?“ fragten die Freunde leicht amüsiert und mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Schaut doch mal wo Feldhausen nun bei euch ist auf dem Globus!“ entgegnete das Schweinchen und deutete mit dem Zeigefinger nach unten.
„Ach du Schreck!“ sagte der Igel, und kletterte unter die Sitzbank neben dem Baum.
„Oh Mist!“ sagte nun der Frosch und kroch zum Igel unter die Bank.

Nur die Feldmaus kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und genoss zusehends die Gesichter und Mienen ihrer Freunde, wenn sie den Globus hin und her drehte und die Kugel in die eine und dann in die anderer Richtung rotieren ließ.
„Leute ihr wisst schon, dass das nur eine Kugel ist! Ich kann euch nicht genau erklären warum wir oder die Menschen da unten in Australien nicht runterfallen, aber mein Onkel Fips hat es mir das mal so erklärt!“ begann die Feldmaus und erzählte von einer zauberhaften Kraft, die einfach da ist.

Die Erde zieht alles zu sich hin und hält so alles fest. Das erklärt auch, warum alles zu Boden fällt. Wo immer wir uns auch befinden, die Erdanziehungskraft gibt es überall. Sie hält nicht nur Menschen und Tiere fest, sondern auch die Luft und das Wasser. Ohne Erdanziehungskraft gäbe es auf der Erde keine Menschen. Und diese Kraft gibt es auch in Australien.“

Nachdem die Feldmaus fertig war mit ihren Erzählungen, kamen Igel und Frosch als erstes unter ihrer Bank hervorgekrochen. „Ach das wusste ich doch!“ scherzte der Frosch. Das Schweinchen hingegen war noch nicht vollends überzeugt.
„Kannst du bitte erst deinen Globus wieder zurecht rücken!“

Die Freunde konnten darüber nur lachen, aber so ist das Schweinchen nun einmal. Die Feldmaus tat ihm den Gefallen und drehte den Globus wieder so, das Australien unten und Feldhausen oben war.
Das Spielen konnte also fortgesetzt werden, ohne dass das Schweinchen davon fliegt.

Sonntag, 19. Januar 2020

Die kleine Feldmaus hat einen Wackelzahn


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------



Es war ein herrlicher lauer Sommertag, die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Spielten Fangen, Verstecken, Fußball und rannten um die Wette.

„Kannst du mir mal deinen Spiegel geben?“ fragte die Feldmaus in Richtung des Schweinchens, das sich gerade an seinem Rucksack zu schaffen machte. „Wat willste denn damit meene Schönheit?“ fragte das Schweinchen zurück. „Deine Sommersprossen im Gesicht zählen?“
„Haha!“ äffte die Feldmaus vor. „Sehr witzig! Gib mir bitte einfach den Spiegel, ja?“

Das Schweinchen reichte der Feldmaus den Spiegel. Hin und her ging es, rauf und runter, vor und zurück und in alle anderen Richtungen auch. Die Feldmaus sah in den Spiegel und spielte mit der Spitze ihrer Zunge an ihren ersten Wackelzahn herum.

"Das ist ja seltsam. Warum ist der denn nicht mehr so fest, wie die anderen Zähne auch?"
Verwundert sah sie zu ihren Freunden hinüber, die sie interessiert musterten, als wäre die Feldmaus ein Tier im Zoo!
"Man Leute, einer meiner Zähne wackelt. Und ich hab doch nur die 2!"

Der Igel musste lächeln. Dann erklärte er der Feldmaus, was nun geschah.
"Das ist ganz normal. Weil du jeden Tag ein Stückchen größer wirst, wächst auch dein Mund mit. Und irgendwann sind deine Zähne für ihn zu klein. Deshalb fallen sie heraus und machen neuen, größeren Zähnen Platz."
"Aber der Zahn wackelt doch nur. Er fällt gar nicht raus. Wie soll denn dann der Neue wachsen können?" beschwerte sich die Feldmaus.

In diesem Moment kam der Frosch von seiner Pinkelrunde hinterm Busch hervor.
"Habe ich richtig gehört? Unsere kleine Feldmaus hat einen Wackelzahn, der nicht fallen will? Da kenne ich eine gute Methode."
Der Frosch öffnete den Mund der Feldmaus.
"Ich schau mir das nur mal eben an. Du musst keine Angst haben." sagte er verschmitzt lächelnd und fing an mit den Fingern am Zahn zu ziehen. Es war allerdings der falsche Zahn.

Die Feldmaus erschrak und biss dem Frosch volle Kanone auf die Finger.
"AUUUUUUUUAAAAAAAAA!“ schrie dieser auf.
„Selbst schuld!“ protestierte die Feldmaus. “Du kannst doch nicht einfach an meinen Zähnen ziehen. Das tut doch weh."
"Der Biss schmerzt doch auch." beschwerte sich der Frosch und lutschte an seinen Finger.
"Was sollen wir nun machen?" fragte der Igel.

"Mit einer Schnur den Zahn umwickeln, an ein Auto anbinden und dann…"
„Hast du ne Macke?“ unterbrach die Feldmaus die Ausführungen des Schweinchens und spielte bereits wieder mit der Zunge am Zahn herum.
"Das wird aber nichts mit neuen Zähnen, solange der noch wackelt. Der muss raus. Ich glaube, ich weiß auch schon wie." sagte nun der Igel.

Der Igel kramte in seinen vollen Hosentaschen herum und zog eine lange Schnur daraus hervor.
„Hey!“ schrie nun wieder die Feldmaus.
Der Igel fuhr nun fort: „Das eine Ende binde ich um deinen Zahn, das andere um den Türgriff bei dir zu Hause. Sobald dein Papa nach Hause kommt, zieht er deinen Zahn ganz schmerzlos heraus."

Und so wurde es auch gemacht. Sie gingen zum Feldmausbau und die Feldmaus saß nun auf einem Stuhl und wartete darauf, dass ihr Papa die Tür öffnen und den Zahn herausziehen würde. Alle waren ganz still.

Plötzlich hörten sie, wie die Haustür geöffnet wurde. Es konnte also nur noch Sekunden dauern. Die Türklinke zur Küche wurde heruntergedrückt und dann schwang die Tür auf. Die Feldmaus hatte allerdings Angst bekommen und sprang ihren Papa sofort entgegen.
"Was ist denn hier los?" wollte der Papa wissen.

"Der Igel hat meinen Wackelzahn mit einer Schnur an die Tür gebunden, damit du ihn damit heraus ziehst. Aber das kann doch unmöglich schmerzfrei sein, oder?"
"Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ihr benutzt ja richtig mittelalterliche Methoden. So zieht man doch heute keinen Zahn mehr." sagte der Papa der Feldmaus und schüttelte den Kopf. "Ich werde euch jetzt mal zeigen, wie das geht."

Er nahm seine Krawatte ab und wurde sogleich von der Feldmaus ermahnt: „Papa, die Idee ist genauso bescheuert. Die Schnur war doch schon ne blöde Idee!“. Doch der Papa band sie der Feldmaus lediglich um die Augen.
"Und nun öffne ganz langsam den Mund." forderte der Papa die Feldmaus nun auf.
Der Papa wagte es nicht, hinein zu fassen. Stattdessen steckte er seiner kleinen Prinzessin ein Brötchen in den Mund.
Die Feldmaus war so überrascht, dass sie sofort abbiss. Noch während sie vor sich hin kaute, nahm sie die Krawatte von den Augen und sah ihren Papa verwundert an.

"Ich dachte du willst meinen Wackelzahn ziehen und nicht mich füttern."
Papa lachte.
"Dann schau doch mal in den Spiegel."
Und tatsächlich war der Zahn verschwunden. Er hatte sich beim Biss in das Brötchen gelöst.
"Das war eine richtig gute Idee, Papa. So machen wir das jetzt bei meinem anderen Zahn auch, wenn der zu wackeln beginnt."


Freitag, 17. Januar 2020

Die kleine Feldmaus im Spaßbad - Teil 4


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat: Daniel Fabis.
Vielen Dank, Daniel, dass ich deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein herrlicher lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken, rannten um die Wette und spielten Fußball.

Doch die Langeweile hatte die 4 Freunde fest im Griff.
„Leute, mir ist langweilig!“ nörgelte das Schweinchen dementsprechend in die Runde.
„Was willst du denn machen?“ fragte der Igel. „Hast du eine Idee?“
„Hast du? Hast du? Hast du?“ äffte der Frosch dem Igel nach.
Auch wenn die Feldmaus das ziemlich witzig fand, lenkte sie ein und sagte: „Ach komm schon. Ärgere den Igel nicht immer so. Und einen Vorschlag was wir machen könnten, habe ich von dir auch nicht gehört.“

Der Frosch erhob nur seinen Kopf und sagte trotzig, dass ihn ja schließlich auch noch keiner gefragt hätte.
„Wie bitte!“ regte sich das Schweinchen auf. „Ich hab doch gesagt, dass mir langweilig ist!“
„Eben!“ stimmte der Frosch bei. „Du hast NUR gesagt, dass dir langweilig sei!“

Das Schweinchen konnte es nicht fassen. So eine Besserwisser-Art kannten sie sonst nur von der Feldmaus. Doch das Schweinchen fügte noch hinzu: „Der Igel hatte doch gefragt, ob ich eine Idee hätte, was wir unternehmen könnten!“
„Eben!“ stimmte der Frosch wieder ein. „Ich hingegen wurde nicht gefragt. Das Schweinchen wurde lediglich gefragt, ob es eine Idee hätte, wie wir die Langeweile bekämpfen könnten, als ob das Schweinchen da eine gescheite Idee hätte.“ lachte der Frosch nun.

Die Freunde schauten sich alle verwirrt und zunehmend wütender an, ehe die Feldmaus nochmals nachhakte. „Ok, mein grüner hüpfender Schlaumeier. Was hast DU denn bitte für eine Idee?“

Der Frosch wirkte sichtlich zufrieden, dass er nun endlich gefragt wurde und setzte sich demonstrativ auf, stemmte seine Hände in die Hüften und verkündete mit einem breiten Lächeln im Gesicht, dass das Spaßbad seit dieser Woche endlich den neuen Sprungturm eröffnet habe.

Die 4 Freunde brauchten nicht lange zu überlegen, oder darüber zu diskutieren. Der Vorschlag ins Spaßbad zu fahren wurde umgehend akzeptiert. Jeder flitzte schnell nach Hause, packte die Badesachen ein und man traf sich direkt vor dem Spaßbad wieder. Die Feldmaus, der Frosch und der Igel trafen zuerst ein. Nur das Schweinchen ließ noch auf sich warten.

„Wo ist denn unser kleiner Futterkönig schon wieder?“ fragte der Frosch nervös. „Ich will endlich rein!“
„Er kommt bestimmt bald!“ versicherte die Feldmaus.
„Das Schweinchen hat sich bestimmt noch was zu essen gemacht zu Hause. Der Bademeister erlaubt ja das Essen im Spaßbad nicht und ausgehungert will ich das Schweinchen auch gar nicht dabei haben.“

Und kurze Zeit später traf das Schweinchen auch ein, entschuldigte sich prompt und bestätigte das, was ehe alle bereits vermutet hatten. „Ich musste zu Hause noch schnell ein Sandwich essen!“
„Nur ein Sandwich?“ fragte die Feldmaus nach.
„OK es waren drei, aber dafür kann es ja jetzt losgehen!“ antwortete das Schweinchen. Und gemeinsam betraten sie das Spaßbad und waren kurze Zeit später umgezogen und erblicken das neu eröffnete Areal im Spaßbad: Die Sprungtürme.

Mit weit aufgerissenen Augen starrten sie auf 5 Türme, wobei ein jeder größer, höher und aufregender wirkte als der andere. Es gab einen Turm mit Federbrett beim Absprung und ein Turm der bis unter das Glasdach des Spaßbades reichte.
„Ich weiß welchen Turm ich nicht nehme!“ sagte der Igel und zeigte dabei auf den 10-Meter-Turm. „Da verbiege ich mir ja all meine Stachel wenn ich nach unten ins Wasser springe, so hoch ist das!“

Lachend rannten sie los und hatten eine wichtige Lektion aus ihren letzten Spaßbad-Besuch doch glatt vergessen. Der laute und nicht zu überhörende Pfiff aus einer sehr wohl bekannten Trillerpfeife ertönte und stoppte die 4 Freunde jäh.
„Ach sieh mal einer an!“ sprach der Bademeister. „Wenn das nicht meine liebsten Unruhestifter sind!“

„Wie viele haben sie denn?“ fragte der Frosch spitzbübisch und erntete auf diese Frage prompt einen bösen Blick der Feldmaus, die sofort dazwischen sprang und sagte, dass sie nur wieder so aufgeregt gewesen seien und sich nun an die Regeln im Schwimm…. Äh Spaßbad halten werden. Das Schweinchen hier habe auch bereits viel gegessen und wird ihnen keinen Ärger machen Herr Bademeister!“

Das schien dem Bademeister zu genügen und er wollte die Freunde bereits zum Spielen und Springen weiter gehen lassen. Doch eine Sache ließ den Bademeister kurz inne halten.
„Du sagtest, das Schweinchen hätte gerade gegessen?“ fragte er.
„Nun ja, also äh!“ stammelte die Feldmaus.

„Mit vollem Magen, wird aber nicht geschwommen. Da muss das Schweinchen erstmal Pause machen und etwas verdauen." fuhr der Bademeister unbeirrt fort.
Der Bademeister zeigte auf eine Bank am Beckenrand und deutet dem Schweinchen, dort für ein paar Minuten Platz zu nehmen.

Die Feldmaus, der Frosch und der Igel ließen sich unterdessen nicht davon abhalten und erkletterten die Leiter des ersten Sprungturms.
„Schweinchen!“ brüllte die Feldmaus von der Sprungplattform herunter. „Du bist unser Schiedsrichter. Wir machen Arschbomben von jedem Sprungturm und wer den größten Wasserplatscher hinbekommt hat gewonnen. Und du siehst es am besten wer die besten Spritzer hinbekommt.“

Damit war das Schweinchen sichtlich zufrieden, denn von hohen Türmen ins tiefe Wasser zu springen, war sowieso nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung vom Schweinchen. Und so reckte es als Antwort den Daumen in die Höhe und signalisierte ihren Freunden das es mit dem Arschbomben-Wettbewerb losgehen könne.

Und so sprangen die Feldmaus, der Frosch und der Igel nach und nach von jedem Sprungturm. Zunächst vom 1-Meter-Brett. Hier machten alle eine gute Figur, so dass sich das Schweinchen schwer für einen Sieger entscheiden konnte, letztendlich aber dem Igel den Punkt gab, da dieser beim Sturz ins Wasser die komischste Grimasse im Gesicht zog.

Beim 2-Meter-Turm punktete die Feldmaus mit ihrer Arschbombe am meisten und konnte diese Höhe für sich entscheiden.

Beim 3-Meter-Turm gewann wiederum der Frosch, der mit seinem Knalleffekt für Aufsehen sorgte. „Wow!“ sagten der Igel und die Feldmaus, als der Frosch sich bauch- und rückenstützend aus dem Wasser quälte. „Was war das denn bitte für eine geniale Wasserbombe?“

„Ja meine Freunde, das war die Kamikaze-Super-Aqua-Bombe!“ scherzte der Frosch.
Auf dem 5-Meter-Turm ging es für die 3 allerdings nicht mehr so einfach zu. Diskutierend standen sie oben auf der Sprungplattform und blickten nach unten.

„Man ist das Schweinchen von hier oben winzig!“ sagte der Igel.
„Naja!“ korrigierte ihn die Feldmaus, „das denkt sich das Schweinchen von uns sicherlich auch, wenn es von unten zu uns nach oben schaut.“
„Also wenn ich so am Rand stehe, bekomme ich große Lust mal so gar nicht da runter zu springen!“ sagte der Frosch nun. Und so ging es noch eine Weile weiter. Keiner der 3 traute sich, nach unten zu springen.

Plötzlich rief das Schweinchen von unten, was denn los sei, warum sie denn nicht springen und ob sie alle Angsthasen wären.
„Auch wenn ich es nicht gerne zugebe!“ sagte der Frosch, „aber ja, ick habe Schiss. Dit is mir viel zu hoch.“ Und auch der Igel und die Feldmaus hatten etwas Angst, aus dieser Höhe ins Wasser zu springen.

Und so machen sich die 3 Freunde daran wieder nach unten zum Schweinchen zu gehen und staunten nicht schlecht, als das Schweinchen plötzlich vor ihnen stand. Vor ihnen auf der 5-Meter-Sprungplattform.
„Was ist denn los mit euch?“ fragte es.
„Uns ist es ehrlich gesagt etwas zu hoch.“ Sagte die Feldmaus. „Wir wollten gerade wieder runter zu dir.“

„Na ein Glück, bin ja jetzt hier!“ antwortete das Schweinchen und sprang.
Die Feldmaus, der Frosch und der Igel blickten sofort über den Rand nach unten und konnten gerade noch sehen, wie wohl die gewaltigste Wasserbombe dieses Sommers gezündet wurde.

Schnell kletterten sie zum Schweinchen nach unten und ein jeder musste fragen, wie das Schweinchen denn das gemacht hätte und ob sie es lernen könnten, wie man solche Wasserbomben hinbekommt. Aber vor allem interessierten sich die Freunde dafür, wie man es schafft, ohne Angst zu haben von dort oben runter zu springen.

„Das ist ganz einfach!“ gab das Schweinchen zur Antwort. „Schaut einfach nicht nach unten!“
„So einfach soll das sein?“ fragten die 3 nach.
„Für mich schon!“ grinste das Schweinchen und fügte noch hinzu: „Gewonnen habe ja jetzt wohl ich, oder?“

Da gab es für die Feldmaus, den Igel und den Frosch kein Widersprechen. Der Sieg ging heute klar an das Schweinchen.


Donnerstag, 28. November 2019

Die kleine Feldmaus hat einen Unfall II


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern wieder von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Markus, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Markus' Geschichte!
---------------

Als die kleine Feldmaus nach der Überraschung in die Wohnung kam, war sie noch sehr aufgeregt. Die Freunde sind derweil in die Küche gegangen und haben schon mal den Kaffeetisch gedeckt. Die kleine Feldmaus konnte es noch immer nicht glauben, dass die Freunde extra für sie eine 2 Meter hohe Giraffe gebastelt hatten. Die Giraffe hat natürlich einen besonderen Platz im Wohnzimmer bekommen. Unten am Fuß standen alle Namen der Kinder, die daran mit gebastelt hatten.

„Wie lange habt ihr denn dafür gebraucht?“ fragte die kleine Feldmaus interessiert. „Ach, nicht allzu lange.“ meinte der kleine Igel daraufhin. "Aber wir hoffen sehr, dass dir dein Geschenk gefällt.“ meinten das Schweinchen und der Frosch wie aus einem Mund. „Ach“ meinte die Feldmaus, „macht euch da mal keine Sorgen. Die Giraffe ist echt schön geworden. Und vor allem so schön groß.“

Nach dem Kaffeetrinken wollte die Feldmaus unbedingt wieder raus zum Spielen. „Aber nicht allzu lange mehr mein Schatz. Denn morgen ist wieder Schule. Und ja, ich weiß, du hast eigentlich keine Lust. Aber so ist es nun mal.“ meinte ihre Mutti. „Ist ok Mami.“ rief die Feldmaus nur und war auch schon weg.

Das einzige, was sie mit den Freunden spielen konnten, war Verstecken. Aber davon ließen sich die Freunde nicht abhalten. Kurz bevor es dunkel wurde und sie sich dann gemeinsam auf den Weg nach Hause machten, beratschlagten die Freunde, wie sie morgen den Schultag überstehen konnten.

Der nächste Tag.
Früh um halb sieben klingelte der Wecker der kleinen Feldmaus. Sie wollte gerade wie gewohnt aufstehen, als ihr auf einmal der Arm richtig weh tat. Sie hatte vergessen, dass sie eine OP hatte und nun einen Gips trug. Die Schmerzen hörten aber gleich wieder auf. Es war halt ihr Bett und da hat sie sehr gut geschlafen. Typisch die kleine Feldmaus.

Als sie ins Bad wollte, um sich zu waschen und sich anzuziehen, musste sie leider nach ihrer Mama rufen. „Mama. Bitte komm mal zu mir ins Bad. Ich brauche leider deine Hilfe.“ rief sie etwas traurig aus dem Bad. Die Mama kam natürlich sofort und sah, dass ihre kleine Feldmaus weint. „Mach dir nichts draus mein Schatz. Ich bin bei dir und helfe dir. Auch wenn es schwer wird. Und deine Freunde sind ja auch für dich da und helfen.“ sagte ihre Mutti beruhigend. Und schon war ein kleines Lächeln auf den Lippen der Feldmaus.

Als die beiden im Bad fertig waren, frühstückten sie gemeinsam bis es an der Haustür klingelte. Schweinchen, Frosch und Igel waren da, um die kleine Feldmaus für die Schule abzuholen. „Guten morgen Feldmaus. Bist du soweit?“ fragte der Igel. „Ja klar, kann los gehen!“ war die Antwort der Feldmaus. Und gemeinsam gingen sie zur Bushaltestelle und fuhren mit dem Bus zur Schule. Natürlich hatte es unter den Kindern die Runde gemacht, dass die kleine Feldmaus einen Gips trug. Jeder ihrer Mitschüler hatte einen Stift dabei und wollte gern auf dem Gips unterschreiben. Das machte ihnen soviel Spass, dass sie nicht bemerkten, dass sie schon an der Schule angekommen waren. Also ging es jetzt erstmal in die Schule.

Den Schultag überstand die Feldmaus mit Hilfe der Freunde sehr gut. Als sie wieder zuhause war fragte ihre Mama gleich wie es war. Voller Stolz zeigte die Feldmaus der Mama die ganzen neuen Unterschriften. „Mensch, da hast du aber echt viele Unterschriften. Man erkennt ja kaum noch den Gips darunter.“ freute sich die Mutti.

Nach dem Mittagessen waren die Freunde auf dem Feld verabredet. ´Mach aber nicht so doll mein Schatz!´ klang die Stimme von Frau Feldmaus bei der kleinen Feldmaus noch im Ohr. Aber irgendwie kam die Nachricht nicht ganz an.

Die Freunde spielten den ganzen Nachmittag auf dem Feld beim Weiher. Die Feldmaus hatte soviel Spass dabei, dass sie glatt den Gipsarm vergaß und ihn zum Fangen nutzen wollte. Auf einmal schrie die Feldmaus vor Schmerz auf. „AAAUUUUUUAAAAAAA“ schrie sie. Die Freunde waren ganz erschrocken und rannten zur Feldmaus hin.

„Was ist los, was ist passiert?“ fragte der Igel. „Mein Arm tut auf einmal weh.“ weinte die Feldmaus. „Ne, oder?“ fragte das Schweinchen enttäuscht. „Wir sollten mit dir schnellsten zu deiner Mama gehen.“ meinte der Frosch. Und so machten sich die Freunde auf den Weg. Bei der Feldmaus zuhause angekommen, sah die Mutti sofort was geschehen war. „Ich hatte dir doch gesagt, dass du aufpassen sollst und nicht so doll spielen sollst!“ schimpfte sie im ersten Moment. „Ich weiß Mami. Und es tut mir leid.“ sagte die kleine Feldmaus kleinlaut. „Ist ok. Wir fahren jetzt ins Krankenhaus und lassen das mal untersuchen.“ meinte die Mama.

Im Krankenhaus angekommen, schilderte die Mutti dem Arzt, was geschehen ist. Der Arzt ordnete gleich ein Röntgenbild an. Darauf war zu sehen, dass die Platte im Arm der kleinen Feldmaus sich gelöst hatte und der Bruch wieder offen war. „Oh je,“ meinte der Arzt. „Das müssen wir nochmal operieren. Durch das Toben ihrer Tochter hat sich die Platte gelöst und der Bruch ist wieder offen.“ Die Mama war sprachlos und traurig zugleich. „Wie kann das sein?“ fragte sie dann. Aber die Antwort kannte die Mutti bereits, und war richtig enttäuscht. Die kleine Feldmaus musste im Krankenhaus bleiben. Die Mama und die Freunde fuhren wieder nach Hause. Es wurde die ganze Zeit nicht ein Wort im Auto gesagt.

Zu Hause angekommen, verabschiedeten die Freunde sich von Frau Feldmaus. Die kleine Feldmaus war jetzt alleine im Krankenhaus und weinte alles aus sich raus. Sie war enttäuscht und sauer auf sich selbst, weil sie nicht auf die Mama gehört hatte. „Ich werde ab jetzt immer auf Mama hören. Egal was es ist.“ schimpfte sie mit sich selbst. Dann schlief sie mithilfe der Schmerzmittel ein. Am nächsten Morgen war dann die neue OP. Und diesmal wollte die kleine Feldmaus alles richtig machen.

Gesagt getan. Sie schonte sich richtig und der Arm ist wieder ganz verheilt.. Den unterschriebenen und bemalten Gips durfte die kleine Feldmaus mit nach Hause nehmen.

Samstag, 17. August 2019

Die kleine Feldmaus beim Ritterfest - Teil 1


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Daniel, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------

Es war ein herrlicher lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Verstecken und rannten um die Wette.


„Wer von euch geht heute auch zum Ritterfest?“ fragte die Feldmaus ihre Freunde.

„Ich!“ schrie das Schweinchen sogleich. „Mein Papa und ich. Wir nehmen den Igel bei uns auch mit.“

„Und was ist mit dir?“ fragte die Feldmaus und stupste dabei den Frosch an, der etwas geknickt zu Boden schaute und kleine Kieselsteine aufhäufte. „Ich weiß noch nicht so recht!“ antwortete der Frosch kleinlaut. „Ich werde zu Hause bleiben. Meine Eltern haben heute leider keine Zeit.“

Diese Antwort machte die Feldmaus ein wenig traurig.

Doch daran etwas ändern konnte sie jetzt und hier auch nicht.

Und so gingen die 4 Freunde erstmal nach Hause.


Zu Hause erzählte die Feldmaus ihren Eltern sofort was sie alles beim Ritterfest erleben und machen möchte und hätte beinahe den Frosch vergessen. „Da war doch was!“ dachte sich die Feldmaus. „So ein Mist, es fällt mir nicht mehr ein! Hmmm….!“ Die Feldmaus bekam den Gedanken einfach nicht zu fassen und begab sich bereits in ihr Zimmer, um ihren Rucksack für den Ausflug zum Ritterfest zu packen. „Was wollte ich nur Mama und Papa fragen!“ grübelte die Feldmaus weiter. Sie überlegte, dachte nach, strengte ihre Gehirnzellen an, sich doch endlich an das zu erinnern, was ihr vorhin noch so super mega wichtig erschienen war.

„Feldmaus, hast du alles!“ rief ihre Mama. „Wir wollen dann los!“

Die Feldmaus zuckte nur mit den Schultern. Es fiel ihr einfach nicht mehr ein. Es kam ihr nicht in den Sinn. Es war etwas Wichtiges, das wusste die Feldmaus, doch sie kam beim besten Willen nicht darauf, um was es sich eigentlich dabei handeln sollte. Als die Feldmaus die Treppen nach unten ging, versuchte sie es noch einmal. „Hmmm, was wollte ich Mama und Papa fragen? Was nur….? Argh….!“ Die Feldmaus verzweifelte und wäre fast mit ihrem Papa zusammen gestoßen, der gerade aus dem Bad gestolpert kam.

„Ach Schatz, wie hüpfst du denn rum?“ sagte die Mama zum Papa, der gerade etwas unbeholfen seine Hose zu schließen versuchte und dabei wie ein kleiner hüpfender Frosch wirkte. Die Feldmaus fand das witzig und musste über ihren Papi lachen, der wirklich urkomisch dabei aussah. „Papi, du siehst fast wie ein richtiger Frosch aus dabei!“ sagte die Feldmaus und erfasste im selben Augenblick was sie die ganze Zeit so sehr den beschäftigt hatte.

„Der Frosch!“ brüllte die Feldmaus plötzlich. Mama und Papa schauten fragend zur Feldmaus, die nun auch sogleich mit der Geschichte herausrückte und ihren Eltern nun erzählte, dass der Frosch nicht mit seinen Eltern zum Ritterfest könne, da sie keine Zeit hätten und er es sich aber soooo sehr wünschte.


Die Eltern der Feldmaus hatten verstanden, nickten sich nur zu und machten sich sofort auf den Weg. Der Frosch wohnte ja nur ein paar Straßen weiter. Der Papa der Feldmaus hielt vor dem Haus des Frosches und betätigte die Hupe des Autos. Als der Frosch aus dem Fenster blickte, sah er eine winkende Feldmaus in der Einfahrt stehen und er verstand sofort. Das Ritterfest sollte nun auch für ihn beginnen.

Er freute sich wahnsinnig, lief der Feldmaus entgegen, knuddelte diese von oben bis unten ab und bedankte sich überschwänglich bei der ganzen Familie Feldmaus.

Nun ging es endlich zum Ritterfest.


„Wann sind wir denn endlich da?“ fragte die Feldmaus nun unaufhörlich. Aber das machte sie immer, egal wohin es ging. Sobald die Feldmaus zu aufgeregt war, ist Geduld nicht die stärkste ihrer Eigenschaften. Der Papa der Feldmaus kannte die Eigenarten und Macken seiner Prinzessin und ignorierte die nörgelnden Fragen gekonnt.

Und so ging es noch eine Weile weiter. Die Fragen - „Sind wir jetzt endlich da?“ – und - „Wie lange denn noch?“ – lösten sich munter ab, ohne dass die Feldmaus eine zufriedenstellende Antwort erhielt.


Bis die Mama der Feldmaus plötzlich sagte: „Wir sind da!“


„Ja, aber ich hab meine Sonnenbrille vergessen. Wir müssen nochmal schnell zurück nach Hause…“ setzte der Papa an und fing sich mit diesem Scherz böse Blicke seiner kleinen Feldmaus. Der Frosch hingegen fand den Witz ganz lustig und musste lachen, jedenfalls so lange, bis die Feldmaus auch ihn böse anblickte.

Ja Ja. Geduld ist eben nichts für die Feldmaus.


Auf dem Parkplatz vor der Ritterburg war schon einiges los. Und je näher sie der Burg auch kamen, umso mehr Leute in lustigen Ritterrüstungen konnten sie sehen. „Boah Feldmaus, schau mal da drüben!“ sagte der Frosch und zeigte auf einen riesigen Ritter. „Und schau mal dort. Ein Reiter mit einer echten Rüstung und einen Helm.“ rief nun auch die Feldmaus aufgeregt.


An der Kasse zückte der Papa der Feldmaus sein Portemonnaie und sagte „Zwei Erwachsene und zwei Nervensägen!“ Die Kassiererin lachte und überreichte 4 Eintrittskarten. Dabei fügte sie hinzu „wenn sie sich beeilen, schaffen sie es noch zur ersten Vorführung der Ritterfestspiele!“

„Ok ihr zwei. Seht euch um, habt Spaß und wir treffen uns um 18 Uhr wieder hier am Eingang!“ sagte die Mama der Feldmaus.


Und schon waren die Feldmaus und der Frosch nicht mehr zu bremsen. Sie bahnten sich ihren Weg über die Zugbrücke, durch den Burghof und fanden sofort den Weg zur Schlosswiese, wo das Turnier stattfand. Es war ein prunkvoller Schauplatz. Doch bevor das Turnier anfing, mussten die Freunde erstmal Sitzplätze finden, von wo aus sie den besten Überblick hatten.


„Dort oben!“ sagte die Feldmaus zum Frosch und zeigte dabei auf die Tribüne direkt gegenüber.

„OK, aber wir haben noch eine andere Mission, bevor wir uns den Ritterfestspielen widmen können!“ sagte die Feldmaus weiter.

„Das Schweinchen und unseren stachligen kleinen Freund finden?“ fragte der Frosch.

„Genau und die zwei werden wir schön überraschen, denn die wissen ja noch gar nicht, dass ich dich mitgenommen habe zum Ritterfest.“ antwortete die Feldmaus.

„Aber wo könnten die nur stecken?“

„Ich hab da so eine Idee!“ ließ die Feldmaus ihre Antwort verlauten.


Und so machten sie sich gemeinsam auf den Weg, um das Schweinchen und den Igel in diesem riesigen Ritterfest ausfindig zu machen. Und die Feldmaus schien einen Plan zu haben, denn sie steuerte zielstrebig auf Etwas zu. Hin und wieder blieb sie kurz stehen, studierte die Wegweiser und Hinweisschilder, die einen die Richtung deuteten und marschierte dann weiter.

„Feldmaus, wo willst du hin?“ fragte der Frosch irgendwann.

„Wir sind schon da!“ verkündete die Feldmaus. „Riech selbst!“


Und sie standen inmitten der riesigen Burgküche, wo gerade eine Suppe gekocht wurde. Ein großer eiserner Kessel hing über einem offenen Feuer und nicht weit entfernt von der Suppenschüsselausgabe stand das Schweinchen mit dem Igel.

„Gefunden!“ verkündete die Feldmaus stolz. „Los schnell! Die Vorstellung beginnt gleich. Lass uns die beiden von da wegholen und ab zu den Festspielen.“



Donnerstag, 15. August 2019

Die kleine Feldmaus trödelt mit Folgen


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Daniel, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein super heißer Sommertag, die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Teich. Sie spielten Fangen, Fußball, Verstecken und rannten um die Wette.
Gleich nach Schulschluss rannten die Feldmaus, das Schweinchen, der Frosch und der Igel quer über den Schulhof raus auf´s Feld. Sie wollten endlich ihr Spiel vom letzten Mal fortsetzen und beenden. Viel Zeit hatten sie nicht, da gleich der Schulbus käme und sie zum Training müssten. Der Trainer mag Unpünktlichkeit überhaupt nicht.

Sie wollten ja bereits während der großen Hofpause ihr Spiel beenden, nur kamen sie nicht dazu. Der Frosch hatte noch mit seiner Lehrerin sprechen müssen wegen irgend so einem Vortrag, den er nächste Woche halten soll. Irgendwas mit „Schwerter und Säbel im Mittelalter“. Die Feldmaus, das Schweinchen und der Igel interessierten sich zwar für Schwerter und Säbel, aber doch nicht ausgerechnet wenn sie gerade zusammen spielen wollten. Und zu dritt konnten sie ihr Spiel eben nicht fortsetzen. So musste das Spiel eben auf JETZT verschoben werden.
„Wisst ihr noch wer zuletzt den Ball hatte?“, fragte das Schweinchen und bekam prompt die passende Antwort vom Igel: „Du sicher nicht. Hast Glück, dass die Feldmaus in deinem Team ist, sonst sähe es düster für dich aus.“
„Na warte, du stachliges kleines Wandergemüse…!“ schrie das Schweinchen und schon jagten sich die beiden vergnügt über das Feld, bis die Feldmaus zweimal laut pfiff und im Kommandoton brüllte: „Aufhören ihr zwei Streithähne und Rasen-platt-Trampler! Jetzt wird Fußball gespielt und zwar sofort!“

Das erzielte Wirkung!!!

Aber nicht die Wirkung, die die Feldmaus eigentlich erwartet hatte. Die Freunde fingen nacheinander an, lauthals zu lachen, hielten sich den Bauch, trollten über den Boden und krümmten sich vor Lachen. Der Frosch war der Erste, der seine Sprache wiederfand und nur noch ab und zu ins Lachen verfiel. „Feldmaus… hast du vom Militär geträumt, oder was sollte das gerade!“
Und noch bevor er den Satz beendet hatte, ging das Gekicher schon wieder los. Die Feldmaus schaute sich das eine Weile an, versuchte noch auf die Freunde einzureden, dass es doch nur ein Spaß gewesen sei, musste dann jedoch einsehen, dass ihre Freunde zu laut lachten und sie gar nicht verstehen konnten.
„Na gut“ dachte sich die Feldmaus, schnappte sich den Ball, der bereits neben dem Tor lag, und brüllte „LOS GEHT´S! Das erste Tor entscheidet!“
Das erzielte seine Wirkung! Sofort schauten sich der Frosch und der Igel an und mit einem Mal war das Lachen verstummt und das Spiel konnte starten. Doch so schnell, wie das Spiel anfing, war es auch wieder vorbei. Der Igel schaffte es gar nicht, so schnell ins Tor zu rennen, um den Ball zu halten, den die Feldmaus volles Rohr abgefeuert hatte. „Boooaaaaahhhh! Was für eine Schrumme, Feldmaus!“ verkündete das Schweinchen stolz.
„Jetzt aber zum Bus!“ sage der Frosch und sah noch im selben Moment, wie der Bus bereits um die Ecke bog und die Bushaltestelle passierte. Die 4 Freunde suchten noch schnell ihre Rucksäcke zusammen und sprinteten dem Bus hinterher, doch der Bus war einfach zu schnell. „Ups! Da haben wir wohl etwas getrödelt!“ sagte das Schweinchen und schien es gar nicht schlimm zu finden, den Bus verpasst zu haben und somit auch das Fußballtraining zu verpassen.
„Oh je, Jungs. Das gibt sicher Ärger.“ sagte die Feldmaus und stellte fest, dass der nächste Bus erst in einer Stunde kommt. „Wow, das ist aber eine ganz schön lange Wartezeit!“ fügte das Schweinchen hinzu und erntete von der Feldmaus nur einen bitterbösen Blick. „Ich bekomme sicher voll Ärger von Papi und Mami, weil ich das Training verpasst habe!“
„Ach Quatsch meine Feldmaus. Deshalb bekommst du doch keinen Ärger von deinen Eltern!“ ging der Frosch dazwischen. „Warum denn auch?“ sagte der Igel nun, „Wir haben ja schließlich Fußball gespielt!“
„Ja genau. Nur eben nicht bei Coach Flinkschuh!“ fügte nun auch das Schweinchen hinzu.
Es tat der Feldmaus gut, dass ihre Freunde sie aufmunterten und versuchten, ihr einzureden, dass es nicht so schlimm sei, mal das Training verpasst zu haben. „Deine Eltern sind doch voll lieb und nett.“ Sagte nun noch der Frosch. „Wahrscheinlich bekommst du sogar noch einen Schokoriegel geschenkt, weil deine Klamotten durch das Training nicht dreckig geworden sind!“ scherzte der Igel weiter.
„Jetzt mal im Ernst Feldmaus. Was soll denn sein. Du gehst nach Hause, sagst, dass du den Bus verpasst hast und deshalb nicht beim Training gewesen bist. Kann ja mal passieren und ist mir letzte Woche doch auch erst passiert, als ich verschlafen hatte und dadurch den Bus nicht mehr bekam und mich Papi mit dem Auto zur Schule bringen musste.“
„Und war dein Papa da böse auf dich?“
„Ach, wo denkst du hin Feldmaus. Nein, er war ja sogar Schuld, dass ich verschlafen habe. Haben es aber für uns behalten und der Mama nix gesagt! Unser Papa-Sohn-Geheimnis!“
„Hmm, vielleicht sag ich es auch nur meinem Papa und wir machen ein Papa-Tochter-riesen-Feldmaus-Geheimnis daraus!“
Der Plan der Feldmaus stand fest. Gemeinsam warteten die Freunde nun auf den Bus und als dieser endlich kam, ging die Feldmaus auch direkt nach Hause, wo sie ihr Papa bereits an der Haustür empfing und seine kleine Feldmaus von oben bis unten abknuddelte.

„Ach Paaapaaaa! Lass das! Ich bin doch kein Hund!“ sagte die Feldmaus.
„Ist ja schon gut meine Kleine. Sag, wie war das Training heute?“ fragte der Papa die Feldmaus.
Und so erzählte die Feldmaus alles ihrem Papa und war erleichtert, als dieser nicht sauer war und sich sogar etwas freute, ein kleines Geheimnis mit der Feldmaus zu haben. „Aber du darfst Mami nichts verraten Papa, versprochen!?“ sagte die Feldmaus und Papa sagte: “Eine kleine Notlüge darf auch mal sein!“ Die Feldmaus nickte nur stumm in Richtung Flur, da in diesem Moment auch schon Mama aus dem Wohnzimmer kam. Auch die Mama fragte nun, wie das Training gelaufen sei, ob es Spaß gemacht hätte. Die Feldmaus antwortete viel zu schnell und das machte die Mama erst recht stutzig. „Ja Mama, Bus hab ich auch nicht verpasst und bin nun oben Hausaufgaben machen!“
Der Papa fasste sich nur an den Kopf und wusste was nun folgen würde.
„Feldmaus!“ rief die Mami ins Kinderzimmer. „Bringst du mir bitte deine verschwitzten Fußballsachen nach unten, damit ich sie waschen kann!“
„OHHHHH NEIN!“ hörte der Papa die Antwort der Feldmaus bis ins Wohnzimmer und hoffte, dass die Feldmaus noch ein wenig kreativer wäre mit ihren Antworten, doch sie machte es noch schlimmer!
„Ich habe gar nicht geschwitzt heute Mama! Bin ganz langsam gerannt!“ fügte sie dann hinzu.
Der Papa der Feldmaus wusste bereits, dass Mama längst den Braten gerochen hatte und wusste, was hier gespielt wurde. Aber die Feldmaus machte es auch wirklich noch schlimmer, als die Mama fragte, ob der Papa sie auch vom Training abgeholt hätte.
Zum Entsetzen vom Papa, kam folgende Antwort! „Ja! Haben sogar noch zusammen ein Eis gegessen danach!“
Mama drehte sich nur zum Papa um und sagte: „Komisch, wir sind doch zusammen nach Hause gefahren und die Feldmaus haben wir nicht abgeholt! Also sag, was hat unsere kleine Feldmaus angestellt und lüg mich nicht an!“. Doch der Papa hatte bereits ein Bündel Blumen aus dem Garten gepflückt und hielt diese der Mama der Feldmaus hin und sagte: „Es war nur eine kleine Notlüge! Ein Feldmaus-Papa-riesen-Geheimnis eben!“

Samstag, 10. August 2019

Die kleine Feldmaus macht eine Radtour


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Markus, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Markus' Geschichte!
---------------


Die Feldmaus und Ihre Freunde verbrachten den gestrigen Abend bei Familie Feldmaus. Da sie ja planten einen Radtour zu machen, aber die Reparatur zu lange gedauert hatte, kam es zu dieser Entscheidung. Am nächsten Morgen war es endlich soweit.

Nach dem Frühstück, die Freunde hatten sich extra etwas fertig gemacht, sattelten sie die Räder und machten sich auf dem Weg. Ihr erstes Ziel war der großse Leuchturm. Auf dem Weg dorthin sahen die Freunde einige sehr schöne Dinge.

Plötzlich blieb die Feldmaus stehen. "Was hast du denn?“ fragte der Frosch. "Ja, genau. Warum halten wir an?" fragte nun auch der Igel. "Wir müssen warten." sagte die Feldmaus. "Warum das denn?" meinte der Igel. „Ganz einfach,“ sagte die Feldmaus. „Wir haben Schweinchen vergessen.“ Und ein bischen musste die kleine Feldmaus grinsen.

In der Tat. Schweinchen war etwas langsamer als die anderen drei. Aber das ist ja nicht schlimm. In der Zeit wo die Freunde warteten, hatte die Feldmaus schon ihre Picknickdecke ausgebreitet, und etwas zu trinken aus den Taschen geholt.

Als das Schweinchen endlich da war, beschwerte es sich gleich. „Ihr seid voll gemein. Lasst mich einfach zurück, ohne auf mich zu warten. Ich hatte Angst, euch zu verlieren!“ sagte das Schweinchen. „Ach, das kann doch mal passieren, Schweinchen.“ meinte der Igel. „Außerdem wussten wir, dass du langsamer bist als wir.“ meinte der Frosch. Und die Feldmaus sagte: „Mach dir nichts draus, wir haben auf dich gewartet und auch schon eine Stelle zum Picknicken gefunden.“

Ohne es zu merken, waren die Freunde schneller als gedacht. Sie waren kurz vor dem Leuchturm. Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Sie legten sich auf die Decke und schauten in den blauen Himmel. Dann fing die Feldmaus an, lustige Witze zu erzählen, und alle mussten lachen. So war der Streit zwischen den Freunden ganz schnell vergessen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit -es war nur eine Stunde- beschlossen die Freunde, weiter zu fahren. Lange Rede kurzer Sinn. Sie fuhren weiter Richtung Biberbau. Herr Biber sah sie und rief ganz laut: „Hallo ihr Vier! Fahrt bloß vorsichtig.“ Wie aus einem Mund antworteten die Freunde: „Ja machen wir.“

Es wurde allmählich dunkel und die Freunde machten sich auf dem Heimweg. Zuhause angekommen, wartete Frau Feldmaus schon im Garten auf ihre kleine Tochter. „Ihr wart aber lange unterwegs.“ sagte sie. „Ja Mama, ich weiß. Aber es hat soviel Spass gemacht, mit meinen Freunden etwas zu unternehmen.“ sagte die kleine Feldmaus und fiel ihrer Mama in die Arme. „Na, dann komm rein mein Kind. Ich habe dein Lieblingsessen auf dem Herd.“ sagte Frau Feldmaus.

„Leberknödelsuppe?“ fragte die Feldmaus. „Nein, mein Schatz. Heute gibt es Leberknödelauflauf.“ Die kleine Feldmaus freute sich und stürmte in die Küche. Man hörte die beiden nur leise schmatzen.

Danach ging die kleine Feldmaus ins Bett. Frau Feldmaus deckte ihre Tochter zu und streichelte ihr über das Gesicht. „Ich hab dich lieb kleine Feldmaus und jetzt schlafe schön und träume was Süßes.“

Mittwoch, 7. August 2019

Die kleine Feldmaus und ihr Fahrrad


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Markus, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Markus' Geschichte!
---------------


Es war ein sehr heisser und sonniger Tag in den Sommerferien. Da die kleine Feldmaus und ihre Freunde zuhause blieben, verbrachten sie viel Zeit draussen.

Gestern hatten die Freunde verabredet, eine Fahrradtour zu machen. Als die Feldmaus in den Schuppen ging, um ihr Rad zu holen, rief sie ganz laut nach ihrer Mama. "Mamaaaaaaaaaaaaaaaa," rief sie ganz laut. "Ja meine kleine Feldmaus? Was hast du denn? Warum rufst du so laut?" fragte ihre Mama.

"Ich wollte mein Rad rausholen für die Radtour, von der ich dir gestern Abend erzählt habe. Aber es ist total dreckig und hat kaputte Räder." sagte sie ganz traurig. "Aber meine kleine Feldmaus. Du bist doch technisch sehr begabt. Das hast du doch in Mausgeschwindigkeit repariert." sagte ihre Mama. Zusammen haben sie Werkzeug und Ersatzteile aus dem Schuppen gesucht.

Als die kleine Feldmaus auf ihrer Decke mit dem Fahrrad stand und anfing, das Rad abzubauen, kamen ihre Freunde zu ihr. "Was machst du denn da?" fragte der Frosch. "Ich muss mein Rad reparieren. Sonst wird das nichts mit der Tour. Und das wäre sehr sehr schade." meinte da die kleine Feldmaus. Die Freunde schauten sich verwundert an.

Da meinte der Igel "Hey, das sieht aber schon gut aus, wie du das machst. Habt ihr irgendwo einen Eimer und einen Lappen da? Dann kann ich in der Zeit mein Rad saubermachen." Die Fledmaus sah sich das Rad an und nickte zustimmend. "Hinten im Schuppen sind Eimer und Lappen" sagte sie. Der Igel ging los, um die Sachen zu holen.

Das Schweinchen und der Frosch wollten der Feldmaus helfen. Der Frosch kümmerte sich um das Vorderrad und das Schweinchen um das Hinterrad. Die Schläuche waren schnell gewechselt und die Räder waren auch schnell wieder eingebaut. Jetzt nur noch den Lichttest durchführen und dann könnte es los gehen.

Leider haben die Freunde nicht auf die Zeit geachtet. Sie haben alle 4 gemeinsam das Rad der Feldmaus wieder aufgebaut und haben dann alle gemeinsam die Räder geputzt. Frau Feldmaus hat dem Treiben der Kinder aus dem Küchenfenster zugeschaut und sich schon fast gedacht, dass es heute nichts mehr mit der Tour wird.

Also hat sie als Überraschung einen Rundruf gemacht. Die Eltern der Freunde haben zugestimmt, dass die Kinder die Nacht bei Familie Feldmaus bleiben können und dann am nächsten Tag die Radtour starten.

Als Die kleine Feldmaus auf die Uhr schaute, sah sie sofort, dass es schön spät am Nachmittag war. Die vier Freunde wollten gerade los fahren, da kam Frau Feldmaus aus dem Haus und überbrachte die gute Nachricht.

Die Überraschung ist gelungen. Die Freunde aßen zusammen Abendbrot und machten sich dann mit Frau Feldmaus einen gemütlichen DVD Abend.

Sonntag, 4. August 2019

Die kleine Feldmaus hat einen Unfall


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Markus, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Markus' Geschichte!
---------------



Es war ein echt warmer Sommertag im Juni. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten auf dem Feld am Weiher. Alles war gut bis...

„Schnell hol Hilfe!“ rief der Frosch zum Schweinchen. „Ja, bin schon unterwegs.“ meinte das Schweinchen und rannte in Richtung Telefonzelle beim Haltehäuschen. „AAAAAUUUUUUUAAAAAAAA“, schrie die kleine Feldmaus vor Schmerz. Sie war beim Fangen spielen über einen Ast gestolpert und ganz ungünstig gefallen. Bei dem Sturz hatte sie sich den rechten Arm gebrochen. Das zumindest vermuteten die Freunde.

Der Igel rannte immerzu im Kreis und machte sich richtig Sorgen, so dass er schon anfing zu weinen. Als dann das Schweinchen wieder kam, wurde es gleich von den Freunden in die Zange genommen. „Kommt nun Hilfe oder was ist jetzt los?“ fragte der Igel. „Ja, Hilfe kommt. Ich habe gleich die 112 gewählt und gesagt; was passiert ist“ sagte das Schweinchen. Und da hörten sie auch schon das Martinshorn. „Ich geh auf den Feldweg und warte auf den Krankenwagen“ rief der Igel und schon war er dann auch weg.

Kurze Zeit später war er wieder mit dem Notarzt und den Sanitätern bei der Feldmaus. „Was ist passiert?“ fragte der Arzt und die Freunde berichteten was geschehen war. In der Zwischenzeit versorgten die Sanitäter die kleine Feldmaus mit Schmerzmitteln und brachten aus dem Krankenwagen auch gleich die Trage mit. Ganz vorsichtig und mit viel Feingefühl brachten sie die kleine Feldmaus dann auf die Trage. Kurze Zeit später war sie im Krankenwagen und fuhr in Richtung Krankenhaus nach Waldhausen davon.

„Wir müssen Frau Feldmaus bescheid geben, dass unsere Freundin auf dem Weg ins Krankenhaus ist.“ meinte das Schweinchen. „Ja, dann aber schnell. Vielleicht sehen wir die kleine Feldmaus noch bevor sie in den OP kommt.“ meinte der Frosch mit einem Zittern in der Stimme. An seinen Aufenthalt im Krankenhaus konnte er sich noch ganz lebhaft erinnern. Auf dem Weg zu Frau Feldmaus sagte der Igel: „aber ein Rollstuhlrennen machen wir da nicht wieder!“ „Nein, nein.“ sagte der Frosch.

Währenddessen klingelte das Schweinchen bei Frau Feldmaus. Sie kam an die Tür und begrüßte die Freunde herzlich. „Was ist denn los meine Kleinen?“ „Frau Feldmaus,“ begann das Schweinchen, “wir müssen Sie informieren, dass ihre kleine Feldmaus auf dem Weg ins Krankehnhaus ist. Sie hat sich wahrscheinlich den rechten Arm bei einem Sturz gebrochen.“

Frau Feldmaus erschrak und erkundigte sich gleich, in welches Krankenhaus ihre kleine Tochter kam. „Ich packe gleich ein paar Sachen für mein Mädchen ein und dann fahre ich da hin.“ sagte Frau Feldmaus mit zittriger Stimme und leicht weinerlichem Ton. „Frau Feldmaus,“ begann der Igel, „ich würde gern mitkommen und sehen wie es der kleinen Feldmaus geht.“ Da musste Frau Feldmaus erst mal lachen.“ Es war klar, dass ich euch alle drei mitnehme. Ihr haltet zusammen wie Pech und Schwefel.“

Gesagt getan. Eine halbe Stunde später waren die drei Freunde mit Frau Feldmaus im Auto und auf dem Weg nach Waldhausen. Dort angekommen wurden sie schon sehnsüchtig von der kleinen Feldmaus erwartet. Sie lag immer noch auf der Trage vom Krankenwagen. „Maaammmmmaaaaa“ rief sie mit ganz verweinter Stimme. Ihre Mama sah sofort die Fehlstellung des Armes. „Ich bin ja da mein kleiner Schatz und ich lasse dich auch nicht alleine. Sieh mal, wen ich dir noch mitgebracht habe.“ sagte Frau Feldmaus zum Trost zu ihrer Tochter.

Als die kleine Feldmaus ihre Freunde sah, musste sie ein bisschen schmunzeln und sagte dann “das erinnert mich an den Krankenhausbesuch vom Frosch. Mit oder ohne Rollstuhlrennen?“ Und schon brach schallendes Gelächter unter den Freunden aus. Somit war die Anspannung etwas gelindert.

Dann kam der Arzt und bat Frau Feldmaus ins Behandlungszimmer. Danach ging er zur Trage und schob die kleine Feldmaus ins Zimmer. Die Freunde mussten draussen warten. Gut, dass Frau Feldmaus die Eltern vom Frosch, Schweinchen und Igel informiert hat. Denn es wurde doch schon dunkel draussen und eigentlich war es Zeit, nach Hause zu gehen.

Im Behandlungszimmer wurde Frau Feldmaus erst mal aufgeklärt, was es mit ihrer Tochter auf sich hatte. „Tja, Frau Feldmaus,“ meinte der Arzt, „ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die gute ist, der Arm wird wieder ganz gesund. Die schlechte Nachricht ist, dass es heute noch zu einer Operation kommen muss. Das bedeutet für ihre Tochter, dass sie leider nach der OP einen Gips für mindestens sechs Wochen tragen muss.“

Als das die kleine Feldmaus hörte, fing sie an zu weinen. „Mama, dann habe ich ja gar keine Ferien. Und mit meinen Freunden kann ich dann auch nichts machen.“ Das war bitter, dachte sich ihre Mama. „Ach mein Kind,“ meinte sie nur, “verlass dich mal ganz doll auf deine Freunde. Du glaubst doch nicht, dass sie dich im Stich lassen.“ Das wusste die kleine Feldmaus nur zu gut.

Gesagt getan. Die Freunde und Frau Feldmaus verabschiedeten sich von der kleinen Feldmaus und fuhren dann nach Hause. Sie wollten alle gemeinsam wieder in drei Tagen zur Feldmaus fahren und sie dann nach hause holen.

Am nächsten Tag war ja auch die OP. Während die kleine Feldmaus im Krankenhaus war, bastelten die Freunde und die Mama gemeinsam ein Willkommensgeschenk für die Feldmaus. Da sie ja wussten, dass die kleine Feldmaus auf Giraffen steht, haben sie ihr eine Giraffenfigur gebastelt, die gut zwei Meter hoch ist.

Als die drei Tage um waren, machten sich die Kinder und Frau Feldmaus auf den Weg ins Krankenhaus. Und wie es nicht anders zu erwarten war, wurden sie schon freudig erwartet. „Schaut mal, was mir die anderen Kinder und die Krankenschwestern auf den Gips gemalt haben!“ Die kleine Feldmaus strahlte vor Freude. Aber nicht wegen dem Gips, sondern wegen der Freunde und ihrer Mutti. Auf ihrem Gips waren Schmetterlinge, die Namen der Kinder und die Namen der Krankenschwestern, die sich liebevoll um die kleine Feldmaus gekümmert hatten.

Endlich war es soweit und die fünf konnten nach hause fahren. Dort angekommen wurde die kleine Feldmaus überrascht. Alle Bewohner vom Feld und Wald waren gekommen, um sie zu begrüßen. Ein Plakat wurde hochgehalten. Auf dem stand geschrieben: Willkommen zu hause kleine Feldmaus. Ach das war ja so schön. Alle waren da.

„Ihr seid echt die coolsten und besten Nachbarn und Freunde. Danke das es euch an meiner Seite gibt.“ sagte die kleine Feldmaus. Als sie dann ins Haus gingen, wurde sie nochmals überrascht. Und zwar von der großen Giraffe.

Sonntag, 3. März 2019

Die kleine Feldmaus und Onkel Fips - Teil 3


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Daniel, dass ich wieder eine Deiner großartigen Geschichten auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------


Es war ein herrlicher lauer Sommertag, die kleine Feldmaus war noch wie berauscht von den Eindrücken der letzten Abenteuerreise gemeinsam mit ihrem Onkel Fips. Die Sonne fiel gerade erst durch das Fenster, doch noch bevor die kleine Feldmaus ihre Bettdecke beiseite schlagen konnte, stürmte bereits Onkel Fips herein. Zumindest dachte die Feldmaus das es Onkel Fips sei, denn normalerweise trug er keine Augenklappe, kein Kopftuch, keine Hakenhand und schon gar kein Holzbein und woher kam dieser Papagei auf der Schulter von Onkel Fips, dachte sich die Feldmaus.

„Raus aus den Federn du fauler Smutje. Wir stechen in See. Zieh das Gangspill ein! Argh“ rief Onkel Fips. „Wie? Wo? Was? Ich versteh kein Wort Onkel Fips.“ sagte die Feldmaus noch etwas verwirrt von den frühmorgendlichen Überfall. „Keine Zeit für Erklärungen.“ antwortete er, „Argh, ab an Deck mit dir du Landratte! Wir werden angegriffen!“

Die Feldmaus liebte einfach die Geschichten und Abenteuer, die sie in den Ferien bei Onkel Fips erlebte. Alles war für ihn ein spannendes Spiel und das begann, wie heute, bereits vor dem Frühstück. „Ich glaube Fips ist im Kopf manchmal auch noch ein kleines Feldmaus-Kind wie ich.“ dachte sie sich und war nun auch bereit, das Piratenabenteuer mitzuspielen. Schnell zog sie sich an. „Wo bleibst du denn?“ rief Onkel Fips unterdessen, „Ich warte am Strand auf dich. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Das Schiff könnte jeden Moment die Segel setzen und verschwinden.“ Segel setzen, Schiff und verschwinden. Wovon redet Fips da eigentlich die ganze Zeit, dachte sich die Feldmaus nun wieder.

Aber als die Feldmaus dann endlich am Strand war, staunte sie nicht schlecht. Im frischen Meereswind wehte eine Totenkopfflagge. „Ist das dort ein echtes Segelschiff?“ fragte die Feldmaus und zeigte dabei auf ein großes Schiff, das in der ruhigen Meeresbucht trieb. „Was denkst du denn, was dort im Wasser ankert?“ antwortete Onkel Fips. „Das, meine kleine Seemaus, ist das berüchtigte Piratenschiff „Black Nana“. Das Schiff, dass bereits die Weltmeere…“ „Ähm, Onkel Fips“ unterbrach ihn die Feldmaus, „da steht aber nur „BANANA“ und nicht „Blabamba“ oder wie das eigentlich heißen soll.“

Die Feldmaus hatte Recht, der Wind, die See, die Zeit hatten die Farbe schon etwas abblättern lassen und so war der schöne Schriftzug leider nicht mehr richtig zu lesen. „Ist jetzt auch nicht so wichtig meine kleine Seemaus. Wir haben ein größeres Problem!“ fuhr Onkel Fips fort. „Deine Eltern wurden von Pirat Black-Maus gefangen genommen und sind nun vermutlich auf diesem Schiff!“ „Oh Je! Dann entern wir das Schiff und befreien sie!“ schlug die Feldmaus vor. „Immer mit der Ruhe meine kleine Seemaus.“ sagte Onkel Fips. „Zunächst einmal müssen wir uns überlegen, wie wir überhaupt ungesehen auf das Schiff gelangen.“

Und gemeinsam machten sie sich daran einen Plan zu schmieden. Sie beobachteten vom Strand aus mit dem Fernrohr aus sicherer Entfernung, wie Kapitän Black-Maus und seine Mannschaft auf dem Schiffsdeck arbeiteten. Die Eltern der Feldmaus konnten sie jedoch nicht erblicken. Onkel Fips vermutete, dass sie sich im Zwischendeck befanden.

„Da sieh nur!“ rief die Feldmaus und reichte Onkel Fips das Fernrohr, damit dieser besser sehen konnte, was die Feldmaus soeben erblickt hatte. „Damit könnten wir uns doch an Deck schleichen.“ Die Feldmaus erzählte Onkel Fips von ihrem Plan. Und tatsächlich klang die Idee der Feldmaus so, als könnte sie tatsächlich funktionieren.

„Na dann los!“ sagte Onkel Fips zuversichtlich und setzte sich mit der Feldmaus in Bewegung. Am Strand mischten sie sich unter den Piraten, die kleine Ruderboote mit Kisten und Dosen beluden. Auch die Feldmaus und Onkel Fips beluden eines der kleinen Ruderboote mit Kisten und schnappten sich ein paar Säcke Obst und Gemüse. Die anderen Piraten nahmen die Feldmaus und Onkel Fips gar nicht wahr, sie wurden sogar gegrüßt als seien sie welche von ihnen. „Da ist meine Piratenverkleidung wohl doch ganz nützlich.“ flüsterte Onkel Fips der Feldmaus leise ins Ohr.

So ruderten sie nun zum Piratenschiff und taten so, als würden sie es beladen, wie all die anderen auch. Denn auch ein großes Piratenschiff muss mal an Land gehen und seine Lager mit Lebensmitteln füllen.  Am Schiff angekommen, wurde ihnen sogar geholfen, die Kisten aus dem Ruderboot zu heben. Auf dem Schiffsdeck stand die Feldmaus nun mitten unter den Piraten und wusste nicht mehr weiter. Ihr Plan sah vor, auf das Schiff zu gelangen. Wie es weiter gehen sollte, hatte sie sich noch nicht überlegt. „Ich schlage vor, wir laufen den Piraten hier einfach hinterher und tragen die Kisten in die Laderäume.“ sagte Onkel Fips schnell.“ Auf dem Weg in die Laderäume kamen sie an den Kanonen und der Kombüse, der Schiffsküche, vorbei. Sie öffneten gar die Schiffskajüten, die Schlafräume der Piraten. Doch von den Eltern der Feldmaus fehlte jede Spur.

„Wo könnten sie nur sein?“ fragte die Feldmaus. „Wir haben doch nun das ganze Schiff abgesucht. Wir können nicht noch länger hierbleiben, sonst fällt unsere Tarnung bald auf!“ „Eine Idee hätte ich da noch.“ sagte Onkel Fips gut gelaunt, „Jedes Schiff hat eine Kapitänskajüte, den größten und besten Platz auf einem Schiff. Und nicht zu vergessen, das Oberdeck. Die Brücke haben wir nämlich auch noch nicht abgesucht. Ich wette bei meiner Seemaus-Ehre, dass deine Eltern dort gefangen gehalten werden.“

„Aber dann laufen wir Kapitän Black-Maus doch direkt in die Arme.“ warf die kleine Feldmaus ein.
„Argh… keine Angst Seemaus. Der größte Schwertkämpfer der 7 Weltmeere ist an deiner Seite. Und du wirst mir zur Seite stehen, falls es brenzlig wird und ich deine Hilfe brauche.“ antwortete Onkel Fips, holte seinen Degen heraus und reichte der Feldmaus ebenfalls ein kleines Schwert. „Aber Fips, ich kann nicht mit einem Schwert kämpfen. Ich tu mit dem Schweinchen immer nur so, als ob wir kämpfen könnten. Selbst der Frosch könnte das besser als ich!“ sagte die Feldmaus nun sichtlich ängstlich. „Du musst aber!“ war die knappe Antwort von Fips. „Alleine schaffe ich das nicht.“

Die Feldmaus schluckte ihren Kloß im Hals herunter und folgte ihren Onkel nun mit zittrigen Knien. Langsam schlichen sie sich durch das Zwischendeck und folgten der Treppe hinauf. Oben auf dem Deck war alles ruhig. Ein paar Piraten drehten das Gangspill und holten den Anker ein, ein paar weitere schrubbten die Reling und zwei Piraten waren mit dem Setzen der Segel beschäftigt. Also setze Onkel Fips, gefolgt von der zittrigen und noch kleiner wirkenden Feldmaus den Weg zur Kapitänskajüte fort. Vor der Tür verharrten sie kurz und schauten sich an.

„Bist du bereit meine tapfere Seemaus?“ fragte Onkel Fips. „Nein! Bin ich nicht!“ antwortete die Feldmaus. „Alles klar. Dann können wir ja losle…! Moment! Was hast du eben gesagt? „Ich bin nicht bereit Onkel Fips!“ „Ach meine Seemaus. Das wird ein Kinderspiel. Wir öffnen jetzt gemeinsam die Tür und du wirst sehen alles wird gut. Vertrau mir meine kleine Seemaus.“ Und mit diesen Worten und dem Lächeln im Gesicht von Onkel Fips traute sich die Feldmaus nun und war bereit. Sie zählten laut bis vier und öffneten gemeinsam die Tür zur Kapitänskajüte.

Als sie die Kapitänskajüte öffneten, staunte die Feldmaus ein weiteres Mal und stand mit offenem Mund reglos da. Aber sie war glücklich und überrascht zugleich. Vor allem, weil Onkel Fips es jedes Mal auf´s Neue schaffte, die Feldmaus mit seinen Abenteuern zu fesseln, und am Ende immer eine Überraschung parat hatte.

„Nun komm schon her meine kleine Prinzessin!“ sagte ihre Mutter und winkte die Feldmaus zu ihren Tisch heran, an dem sie mit Papa zusammen saß und auf das Frühstück wartete. „Wir warten schon eine Ewigkeit auf euch zwei Piratenmäuse!“ „Aber Mama, Papa, was macht ihr hier und wo ist Pirat Black-Maus?“ sagte die Feldmaus nun mehr als verwirrt. „Ich hoffe der kommt gleich. Ich hab nämlich einen riesen Hunger und Onkel Fips schwärmt schon seit Wochen von dem Piratenfrühstück der Black-Maus hier.“ Sagte der Papa der Feldmaus und rieb sich dabei seinen Bauch.

Jetzt fiel langsam der Groschen bei der Feldmaus. „Das Piratenschiff ist das berüchtigte Schiffsrestaurant und der Koch hier heißt Black-Maus?“ erwiderte die Feldmaus etwas fragend in die lachenden Gesichter ihrer Eltern und Onkel Fips. „Ganz recht meine kleine Seemaus. Und nun haben wir uns ein Piratenfrühstück der extra Klasse verdient.“ sagte Fips.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Die kleine Feldmaus und Onkel Fips - Teil 2


---------------
Hinweis:
Diese neue Feldmaus-Geschichte ist nicht von mir, sondern von einem großen Fan, der diese Geschichte angelehnt an meine Geschichten geschrieben hat.
Vielen Dank, Daniel, dass ich Deine großartige Geschichte auf meinem Kleine-Feldmaus-Blog veröffentlichen darf.
Und nun, liebe Feldmaus-Fans, viel Spaß mit Daniels Geschichte!
---------------

Es war ein herrlicher lauer Sommertag, die kleine Feldmaus wachte bereits früh am Morgen auf. Die Sonne ging gerade erst auf, doch war die Feldmaus bereits putzmunter. Zu aufgeregt war sie auf das heutige Abenteuer auf hoher See mit Onkel Fips. Sogleich sprang die Feldmaus aus ihrem Bett, schlüpfte in ihre Sachen, rannte ins Bad und putzte sich die Zähne. Anschließend zog ein herrlicher Duft durch das Haus und zog auch den etwas ermüdeten Seebären Fips aus seinem Bett.

„Da bist du ja endlich!“ sagte die Feldmaus und reichte ihrem Onkel die Tasse Kaffee, „Hier trink schnell und dann müssen wir los!“

"Nur mal langsam meine kleine Feldmaus!“ entschied Onkel Fips, „Der Tag rennt uns schon nicht weg!“

„Wie soll denn der Tag rennen können? Du bist aber auch ein Scherzbold!“, entgegnete die Feldmaus daraufhin.

Kurze Zeit später kamen auch Papa und Mama Feldmaus aus ihrem Zimmer und staunten nicht schlecht, als sie ihre kleine Feldmaus bereits im Flur antrafen. „Der frühe Wurm fängt wohl den Wurm!“ sagte ihr Papa.

„Was denn für einen Wurm Papa?“, fragte die Feldmaus.

„Ach Feldmaus, das sagt man so. Eben wie – Morgenstund hat Gold im Mund –„

„Welche Stunde am Morgen hat denn Gold?“ war die Feldmaus nun komplett verwirrt.

Der Papa gab es auf, lächelte nur und winkte ab. „Habt Spaß ihr zwei!“ sagte er nur noch in Richtung der Feldmaus und Onkel Fips, die gerade zur Tür hinaus wollten, um ihr Abenteuer zu beginnen.

Auf den Weg zum Boot, am Strand entlang und dann über den Steg, dort wo das Boot angeleint war, ging Onkel Fips noch einmal die wichtigsten Fragen durch.

„Landkarte?“ fragte er.

„Dabei!“ bestätigte die Feldmaus.

„Kompass?“

„Hier!“ versicherte die Feldmaus und hielt den glänzenden Kompass in die Höhe.

„Fernglas?“

„Ach Onkel Fips, das hast du doch um deinen Hals hängen!“

„Oh wie vergesslich ich alter Seebär doch manchmal bin!“ sagte Onkel Fips lächelnd. So trugen sie nun ihre Ausrüstung ins Boot, machten die Leinen los und ruderten in Richtung Leuchtturm. Die Feldmaus navigierte mit ihrer Schatzkarte und dem Kompass und blickte hin und wieder mit dem Fernglas zum Horizont, um den Leuchtturm nicht aus den Augen zu verlieren. Während Onkel Fips mit kräftigen Zügen über das Meer ruderte, grübelte die Feldmaus über eine Frage nach: „Warum ist der Turm eigentlich rot und weiß gestreift?“, fragte sie dann.

„Durch die kräftigen Signalfarben, Rot und Weiß ist der Leuchtturm weit über das Meer hin sichtbar und dient anderen Schiffen als Orientierungspunkt.“ Onkel Fips will gerade fortfahren mit seiner Erklärung, als die kleine Feldmaus sagt: „Und weil man nachts keine Farben sehen kann, schaltet dann der Leuchtturmmann die Lampe an.“

„Haha!“ lachte Onkel Fips, „Genau mein kleiner Matrose.

Nach ein paar weiteren kräftigen Ruderzügen hatten sie die Insel endlich erreicht. Fips warf den Anker und sie gingen vorsichtig an Land.

„So meine kleine Seemaus, was sagt denn deine Schatzkarte nun?“ Wo ist unser Schatz vergraben?“ fragte Onkel Fips.

„Ich weiß es auch nicht! Vielleicht erkennst du ja mehr.“, gab die Feldmaus zurück und reichte Onkel Fips die Karte.

Onkel Fips hielt sich die Schatzkarte ans Ohr und lauschte angestrengt.

„Nix. Verflixter Klabautermann. Ich kann absolut nichts hören.“ Sagte er.

Die Feldmaus begann zu lachen. „Ach Fips, du musst doch drauf schauen. Die Karte spricht doch nicht zu dir.“

„Achso…“ sagte Fips über sich selbst lachend und breitete die Karte auf einen großen Felsen am Wegesrand aus. Gemeinsam schauten sie nun auf die Karte und entzifferten nach und nach die Zeichnungen, die sie erblickten.

„Also dort vorne ist der Leuchtturm!“, sagte die Feldmaus und deutete in die entsprechende Richtung.

„Und hier ungefähr sind wir!“ sagte Onkel Fips und malte mit seinen Finger einen Kreis auf die Karte.

„Wenn wir also hier sind und der Leuchtturm dort drüben, muss der Schatz ungefähr an dieser Stelle sein!“ stellte die Feldmaus fest und zeigte auf eine große Felswand, nahe am Strand, die Ähnlichkeit mit einem Affenkopf hatte.

„Na dann los meine kleine Seemaus. Nimm die Beine in die Hand und ab zum Affenfelsen.“, rief Fips erfreut.

„Haha, wie soll ich denn meine Beine in die Hand nehmen? Lass uns einfach beeilen und den Schatz endlich finden.“, sagte die Feldmaus.

Nachdem sie den Weg zur markierten Stelle auf der Karte erreicht hatten, standen sie vor dem großen Affenfelsen und schauten sich fragend um. „Hier ist nichts! Ich kann nichts erkennen.“ Sagte die Feldmaus leicht verbittert. Doch im selben Moment hellte sich ihr Gesicht auf, als sie eine Höhleneingang entdeckte. „Dort! Schau!“, sagte die Feldmaus, „Direkt unter dem vorstehenden Felsstück, das wie eine Nase aussieht, scheint ein Höhleneingang zu sein!“ Sofort begaben sie sich zu dem Eingang und blieben davor stehen.

„Nur Mut meine kleine Seemaus!“ drängelte Onkel Fips und gemeinsam gingen sie langsam in die Höhle hinein. Sofort erblickten sie an der Felswand eine Zeichnung eines Affen, darunter war ein Pfeil zu sehen, der zu Boden zeigte.

Voller Vorfreude rannte die Feldmaus zu der markierten Stelle und fing an zu graben. Nachdem die Feldmaus eine dünne Schicht feinen Sandes beiseite geschaufelt hatte, stieß sie auf etwas Hartes. Mit der Hilfe von Onkel Fips wurde die dort liegende Truhe schnell freigelegt und geöffnet. In der Truhe befand sich …….. (bitte liebe Eltern, ergänzt hier sinnvoll ein Geschenk, dass auch eure kleinen „Schätze“ viel Freude bereiten würde, so dass die Geschichte etwas Individuelles für sie parat hat)

Die Feldmaus konnte ihren Augen nicht trauen und jubelte. „Boah, Onkel Fips, du bist wahrlich der Beste Onkel den man sich wünschen kann. Deine Abenteuergeschenke sind immer die Besten.

„Das mache ich doch gerne für meine kleine Piratenmaus. Wenn ich dafür das Leuchten in deinen Augen sehen kann, freut es auch mich.“, antwortete Onkel Fips.

„Meine Augen können doch aber gar nicht leuchten…“, sagte die Feldmaus wieder irritiert.

„Ach meine kleine Feldmaus, als nächstes müssen wir dir dringend mal ein paar Redewendungen und Sprichwörter beibringen. Ansonsten ist bei dir Hopfen und Malz verloren.“, sagte Fips.

„Ähm Fips“, hakte die Feldmaus nach, „was hat das jetzt mit Hopfen und Malz zu tun?“

Doch eine Antwort konnte Fips nun nicht mehr geben, zu sehr musste er lachen, nahm seine Feldmaus aber in den Arm und zusammen machten sie sich auf den Rückweg. Auch ein Seemaus-Abenteuer muss irgendwann mal zu Ende gehen.